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die Kreuz- oder obersten wippen darauf kommen, belegt werden, zu verhindern. Wennder unterste Rost auf diese weise fertig ist, so werden die Faschinen auf folgende Art aufge-legt : Es wird nämlich mit dem regen der Faschinen an einer Seite angefangen, und zwar aneiner von denen beyden gegenüber stehenden seiten, wodurch diejenigen wippen des Rost-werkes, über welche die ex'ste Faschinen-LageNO. 1. (Tab. 20. Hg. 4.) ins Kreuz gelegt werdensoll, zu unterst an diesem Rostwerke ist, und wodurch also die obern wippen mit diesenzu legenden Faschinen parallel zu liegen kommen. Die Zeichnung stellt dieses ganz deut-lich dar. Diese erste Faschinen - Lage wird mit dem sturzende nach aufsen gelegt,so dafs sie Q zoll über die wippe hervorsteht. Die zweyte Lage (no. 2.) wird 3 rufseingezogen, so, dafs sie mit dem sturzende auf die folgende wippe zu liegen kommt,und gleichfalls die spitzen nach innen hat. So wird die folgende und alle übrigen La-gen jedesmahl 3 FUfs eingezogen, und behalten die Spitzen immer dieselbe RichtungWie die der erstem Lagen. Auf diese weise wird so lange fortgefahren, bis diespitzen die gegenüber liegende äufserste wippe erreichen. Alsdann wird längs die-ser äufsern wippe auch eine Faschinen-nage (no. 3.), jedoch mit dem sturzende nachaufsen gelegt. Hernach kommt auf die zweyte wippe, 5 Fufs weiter, wieder, näm-lich, eine zweyte Faschinen - Lage (so. 4.) auch mit den Spitzen wieder einwärts, unddiefs geht mit no. 5., 6., 7., 8., Q., 10., 11., 12. so vorwärts, bis auch bcy die-ser zweyten ueberdeckung auf eine jede wippe, aufser auf der letzten, eine Faschi-nen-Lage kömmt. Bey dieser Art, die Faschinen zu legen, kommen die sturzendenalle oben und die Spitzen unten, welches deswegen nöthig ist, um den Grund destobesser zu bedecken , damit das sinkstück recht dicht auf dem Boden anliegt. Auf diesezweyte ueberdeckung wird hernach eine auf dieselbe weise verfertigte, aber ins Kreuz, wo-von no. 13. und 14. zwey Faschinen - Lagen anzeigen, gelegt; und auf diese kommt wiedereine Kreuz-ueberdeckung, wovon no. 15., l6., 17-, 18., IQ., 20., 21, 22. und 23. eineniheil der verschiedenen ragen anzeigen. Hierauf kommen zwey andere Kreuz-ueberdeckün-gen, so wie die beyden ersten waren, und so wechselt diefs immer ab , und wo bey einerjeden ueberdeckung immer eben dasselbe, wie bey den erstem, zu beobachten ist, Dieletzte oder oberste ueberdeckung wird aber so gelegt, dafs die spitzen oben, unddie Sturz - Enden unten kommen, damit das oberste Rostwerk überall gleich aufliegenkönne. Defswegen mufs mit dieser ueberdeckung aus der Mitte des Sinkstückes an-gefangen, so lauge aber mit jeder Lage jedesmahl drey rufs zurück gegangen werden,bis die sturzenden neun zoll über die wippen gekommen sind.
Auf diese weise wird fortgearbeitet, bis das stück seine bestimmte nicke hat,wo alsdann 'der oberste Rost e, der auf dieselbe Art wie der unte-rste verfertiget ist,darauf gedeckt wird, so dafs die wippen queer über {las Buschwerk gelegt werden.
In jedes Kreuz des obersten Rostes wird ein kleiner spiekpfahl geschlagen, deraber nicht langer seyn darf, als das stück dick ist, um es an den Boden nicht festzu schlagen, oder das überall gleiche Aufliegen auf den Boden, wo es versenkt wer«