Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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grobem Grande oder Kiesel und mit grofsen steinen beschweren; so wird natürlich.kein ziegelgraus gebraucht. Der Kiesel, wie der grobe Flufssand, ist auch defswe-gen sehr gut zu diesem Behufe, weil er durch die obern Lagen hindurch rieselt, undjeden Zwischenraum ausfüllt. Da aber in Holland kein grober Grand und kleine Stei-ne anzutreffen sind, so mufs man sich öfters des ziegelgrauses bedienen.

Andere vier Fahrzeuge nehmen die Ankertaue, welche an den auf dem sinkstii-cke in h, geschlagenen, pfählen befestigt sind, auf, und so bringt man das stückgenau auf die Stelle, wo es liegen soll. Jedes Fahrzeug nimmt alsdann zwey senk-leinen , welche durph die Ringe oder Kränze d gezogen, und an die wrangen (boI-ders), eines vorne und das andere hinten, befestigt sind. Ueberdem geben dieseFahrzeuge sich ein sogenanntes scheerseil (scheerlyn), wodurch dieselben noch unbe-weglicher auf ihren Plätzen liegen bleiben, und woran auch zugleich die kleinernmit Ballast beladenen Fahrzeuge ihre Taue fest machen können, um auf ihren bestimm-ten platzen, noch auszuladen, wenn auch das stück bereits gesunken und unsichtbargeworden ist.

Wenn die Fahrzeuge, so viel ihrer platz haben, mit dem Ballaste, womit dasStück versenkt werden soll, rund um dasselbe gefahren sind, so wird es allmähligbeschwert, wobey aber noch einige Menschen auf demselben bleiben, um den Ballastgleichförmig zu vertheilen, und vorzüglich dafür zu sorgen, dafs die Ecken hinläng-lieh beschwert werden.

Die senkseile bleiben an den vier grofsen Fahrzeugen selbst dann noch fest, wennschon einige von den kleinen Fahrzeugen über das Stück fahren', ihren Ballast gleichvertheilen zu können; da alsdann mittlerweile die senkseile von dem immer schwe-rer werdenden stücke stark angezogen werden. An einem jeden dieser senkseile ist einerfahrner Arbeitsmann gestellt, der das eine Ende dieses Seils, welches blofs ein ein-zigesmahl um den wrangen (aolder) des Fahrzeuges gewunden ist, in der Hand hält,indem das andere Ende an demselben fest gemacht ist. Wenn auf diese weise allesin Bereitschaft ist, so wird das Zeichen zum versenken durch das Rufen (overal)ueberall gegeben. Die ganze Flotte von Fahrzeugen fängt alsdann sogleich an, ihreLadung auf das sinkstück zu werfen, und die, welche an den senkseilen stehen, las.sen dieselben minder oder mebr nach, je nachdem das stück an ihrer Seite minderoder mehr sinkt, welches an den pfählen, die rundum an den äussersten seiten desStücks aufgestcllt sind, bemerkt werden kann. Auf diese weise wird das Stück insdir^kurzer zeit auf seine stelle, und an den Grund gebracht. (*)

(") Senkt sich das Stück nach der einen Seite mehr, als nacli der andern, so werden, die Zugseile, wel-che an jener Seite angebunden sind, straff angezogen, und so das Stuck, soviel als möglich, gehal-ten. Damit aber die rahrzettge, von denen aus diefs Anziehen der Seile geschieht, nicht wissetschöpfen, mnfs darin jsallast liegen, den man, je nach dem Erfordernifs als ein Gegengewicht, ver-theilt. Aum, d, reif.