Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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Im Jahre 1771 wurde endlich der Bylandsche-Durchstich Tab. 23-, zur Verbesse-rung der holländischen Flüsse beschlossen , und so auf 4 Fufs 1 C-j% zoll am Anihei-mer pegcl mittlerer Tiefe, auf eine Breite von 480 schuh und auf eine Länge von<3000 schuh ausgegraben, wie es Fig. 1. Tab. 23. zeigt. Der eCncral-Inspector Brü-nings , welcher diesen Durchstich vorgeschlagen hatte, wollte dessen Mündung um180 schuh nördlicher legen, aber die rrcufsische negierung, für den Bymenschen Deichfürchtend, protestirte dagegen. Brünings wollte ferner, dafs der Abschlufsdammvor dem Eintritt eines hohen wassers , zuerst am linkseitigen ufer durchgestochen wer-den sollte, um den eigentlichen stromstrich der vyaal rig. 3.in den Durchstich zuführen; hiergegen protestirten die provinzältesten, und es geschah, dafs dieser Dammam 7. Februar 177 5 nicht weit vom separationspuncte durchbrach, und der Theilbey d e stehen blieb. So entstand also in der Mündung des Durchstiches die schäd-liche untiefe ge und an dessen rechten Seite die Kieshank h. Von dem ströme waralso keine regelmäfsige Vertiefung und Erweiterung zu erwarten, und man entschlosssich im Jahre 1777 zwey Leitdämme cc und kk anzulegen, zugleich aber auch dennördlichen separationspunct mit einem nlcswerke zu decken. Als der Strom im Jahre177Ö diese Leitdämme zerrissen hatte, wurden im folgenden Jahre zwey neue Leitdämme,die wir in Fig. 2. sehen , aufgekarrt. Zu diesen fügte man noch am untern Endezwey schräg liegende Dämme, welche an die Hauptdämme oder Baandeiche angeschlos-sen wurden. Auch verlängerte man das separationswerk 5, 15 Ruthen stromauf-wärts. In dem darauffolgenden winter wurde die Vertiefung des Durchstiches da-durch sehr befördert, dafs man die Eisdecke aufhaute, wo alsdann der Eisstrom ei-nen ungehinderten Abflufs in diesen Durchstich erhielt, w'ährend das eis noch in derSerpentine von Herven Tab. 22. festfafs. Dieser Eisstrom vertiefte den Durchstich 10schuh . Damit der Strom sich nicht in den uylandsehen waard und von da in diegrofse Serpentine ergofs, wurde der Damm m m Tab. 26. angelegt. Von einigen Landmes-sern war der Vorschlag gemacht worden, oberhalb dem Durchstiche die werke ccunds b Fig. 3. Tab. 23. anzulegen. Brünings sah aber bestimmt voraus, dafs, indem sie denström einengten , die liefe in der waal oberhalb dem Durchstiche vermehrt werdenmufste, folglich die Stromrinne vor dem Durchstiche vorbey geführt worden wäre.Er verlängerte daher das Separationswerk tuv Tab. 22. Fig. 1. und die salmoortscbe-Kribbe unter der schenken-schanz , Tab. 22, auf 1200 schuh Länge. Dieses letzterewerk leitete den Strom auf das Loobitshe convexe ufer m , und gab ihm, nach des-sen Abnahme, eine bessere Richtung auf den Durchstich; besonders auf die linkseitige,aus ulayboden bestehende ufereke. Das separationswerk d aber schöpfte den so ge-leiteten Strom in den Durchstich, und die Versandung in der Mündung der ßyland-schen Serpentine nahm täglich zu. Indem der Bylandsche Durchstich den vollen*Strom empfieng, so stiirzfbn bald seine ufer ein. Der nahen Deiche wegen mufstendaher diese, nachdem sie auf die zweckmäfsigste Entfernung gekommen waren,

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