Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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wurde auf denjenigen Thcil der äussern Böschung, Welcher eine stärke Beschwerungtragen konnte, selbst vorwärts den vorher gelegten senkfäschinen, kleine und grofseSteine von 3 ft bis zu 20 centner abgestürzt, und den rag über, drey Kiesnachen,jeder vier Kubicklafter tragend, auf den innern Thcil des Baues geworfen, um diedurch den Bau gehende Strömung zu verhindern, Und eine Stützwand für den vor-dem xheil desselben zu formiren. S. s. 254. Den 23. vormittags waren die flott lie-genden Lägen des Hauptbaues beynahe bis zur Flottlage des jenseitigen Schöpfwerks,selbst bey der heftigen und anhaltenden Gründstrümung und der Aufstauung des ge-sammten Stromes, die einen schuh eilf zoll betrug, gekommen, und es war die Oeftnungmitdrey rlottlagen belegt, der Strom staute sich jetzt zwey schuh drey zoll auf. Um dieGrund Strömungen unter dein »au, der bereits daselbst, wo die gröfsto riefe von 36schuh 8 zoll war, 12 Lagen hatte, zu mäfsigen; den Strom noch mehr aufzustauenund den Eisgang so wie die wassermasse in dem Leitcanal, der zwar mit Wasser gefüllt,aber auch mit Eis bedeckt war, zu befördern: w r ard die linkseitige oder untere flottliegende Böschung, in Ermanglung des groben Kieses , mit steinen, die als vorrathin der nähe des Baues lagen, beworfen. So wie sich diese Böschung senkte, entferntesich die Durchströmung durch den Bau merklich. Auch auf der vordem Böschung wur-den grofse steine geworfen, der innere Theil der obern spreitlagen aber mit 25 Kübik-klafter nies beschwert, um eine Stützwand gegen den vordem Theil zu bilden. S. s". 254.Der Bau senkte sich sehr stark, die Aufstauung des Stromes nahm zu, und gegenMitternacht hob sich die Eisdecke in den bereits zwey schuh tiefen Leitcanälen, durchdie jetzt der Strom zog. Ueber die Flottlage des Enclavirungsbaues strömte in einer Breitevon 30 schuh die über zwey schuh aufgeschwellte Strommasse, einen schuh hoch,Während derselbe abermals mit einer Faschinenlage überzogen ward. Die durch dieoeffnung stürzenden wässer nahmen in wirbeln ihre Richtung auf die mit einem Fa-schinenbau gedeckte uferecke w Fig. 3., dessen Böschung aber nicht hinreichendes Be-schwerungs-Material erhalten hatte; daher wurden etwa 10 Kubikklafter Steine daraufgeworfen, wodurch derselbe gegen alle unterwaschung, selbst, wenn der hohe Stromperpendieülär über das Hauptwerk fallen würde, gesichert wurde. An diesem Tageliefs ich drey spreitlagen auf dem Bau befestigen , und die innere Böschung noch mehrmit Steinen beschweren. Das werk senkte sich bedeutend , und um mit den Faschi-nenlagen über vvasser zu bleiben, war es Nachmittags unmöglich, den vordem Theilmit steinen , oder mit nies zu beschweren. Die Eisschollen , welche sich vor demSchöpfwerke 2 Fig. 3. an beyden Tagen in Wirbel drehten, trieben auch an diesemTage unter dem Bau durch, wo er noch nicht auf dem Grund lag, ohne denselbenim mindesten zu beschädigen. Die Aufstauung des Stromes vor der Enclavirungnahm, je nachdem der Bau vorrückte und auf den Grund sich senkte, zu. GegenAbend betrug sie zwey schuh vier zoll Hohe. Es wurde auch diese Nacht über ge-arbeitet, und man. konnte bey dem hellen Mondschein den lebhaften zug. in dem Leit-

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