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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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stra die ihr weiter abwärts zur Schifffahrt nöthige wassermenge' erhalten, mittelstwelcher das Flufsmaterial abgeführt, und die Versandung des nettes verhindert würde.Den Brenta - Flufs könnte man auch mit der Einleitung des xergola , und zwar mit-telst des Baches piogo verstärken!

$. 21Ö. In den frühesten Zeiten, vielleicht noch im dreyzehnten Jahrhunderte,ergofs sich die Brenta bey f usine in die Lagunen und bey der Seemündung von iwa-lamocco ins Meer (Tab. I.) In diesen Bezirken setzte sie das vom festen Lande mit sich ge-führte Material , welches aus Erde und sand bestand, ab. Damit füllte sie die Lagu-nen an, und drohte selbst Venedigs canäle zu versanden. Sey es nun: den Lauf derBrenta zu schwächen, welches gerade das verkehrteste Mittel zur Abwendung diesesuebels war, oder sey es wegen der Anlage der Mühlen bey ilrnena und in padua \genug, man leitete einen bedeutenden Theil des Wassers der Brenta durch den imJahr 1314 angelegten canäl Brentelle in den Bacchiglione. Dieser canal hat bey seinerAusmündung ohnweit Limena eine weite von achtzehn Fufs. Diese Mündung sollte mitBalken zugesetzt werden können, wenn die Brenta anschwellt, um die uferlande desBacchiglione gegen die Hochgewässer der Brenta zu sichern. Ehemals war auch eineVorrichtung bey Limena vorhanden: vermittelst neun schützen, die zusammen eineoeffnung von 24 schuh ausmachten, schlofs man die Einmündung der Brentelle zu.Mir ist es unbekannt, aus welchen Gründen eine solche Einrichtung, womit denHochgewässern der Brenta der Eintritt in den canal Brentelle verhindert werden kann^aufgehoben wurde. Seitdem die Hochgewässer aber in diesen letztem canal ungestörtcinflossen, wurde der Brenta diejenige wassermasse entzogen, welche ihr nett vondem Material hätte reinigen können; dasselbe versandete daher zwischen Limena undStra , ja es erhielt die Benennung Brenta-vecchia. Die Breite der letztem beträgt 80bis 95 schuh und ihre Dämme liegen 14 bis 15f Schuh über dem niedrigsten wasser-stand; 5 bis 6 schuh aber über die uferlande. Der hohen Lage des Flufsbettes we-gen sind sie gleichwohl nicht hoch genug, denn sie werden öfters überstiegen unddurchbrochen; daher in den fruchtbaren Gefilden von padua die verheerenden ueber-achwemmungen!

Die Vertiefung dieser Brenta-vecjchia ist also ein dringendes Bedürfnis. Dieselbekann bewerkstelligt werden l) wenn man gleich oberhalb Limena diejenige Serpen-tine durchgräbt, welche gegenwärtig den Einflufs der Brenta in den canal Brentellebefördert, den in die Brenta-vecchia aber hindert, (rab. h.) 2) In dieser letzten müssen bisstra, noch drey der Hauptserpentinen durchgraben werden. 3 ) Das Flufsbett der Brenta -vecchia ist dergestalt zu vertiefen, dafs es in demjenigen Abhange, welchen das Bettder Brenta , von cartarole an bis bey b rondolo , hat, zu liegen kömmt, und den ich d enhydrotechnischen Abhang ($.18.) nenne, weil derselbe eine gleichförmige und die gröfst-möglichste Geschwindigkeit des Stromes hervorbringt, und wovon ich bereits unten($. 50.) die Wirkung entwickelt habe. Diese Vertiefung der Brenta wird keine uncr-