Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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den ueberfall über das werk 1 m zu schwächen, und um den Bau desto eher undungehinderter an das weidenfeld anschliefsen zu können; denn zur langen Kribbe b 1n waren aber nicht Materialien genug vorräthig. Ueber das alte Bett sollte von onach p eine Kribbe, mit der obern a b in einem Horizont gelegt; diefs Bett sollte biszum werke a b m n völlig bepflanzt werden. Als die Faschinen - werke bis zum14. May 1791 soweit ausgeführt waren, wie sie schwarz angedeutet sind, und derStrom sich ein tiefes Bett nach y y gebahnt hatte, woraus also die vorrheilhafte Wir-kung des Werkes b 1 m n hervorgieng, wenn es vollendet worden wäre, beschlofsdas Steuer - Kollegium zu Düsseldorf , diese Baiwerke ihrem Schicksale zu überlassen.Jetzt stürzte also unter m das weidenfeld von neuem ein, so wie es bey g schraffirtist. Die breite sieg-Mündung schwächte den Angriff des Stromes auf das Bett derge-stalt, dafs sich vor der Mündung in dem Rheine die ungeheure Kiesbank zwischender pfaffenmütze und dem ufer so bildete, wie sie auf der Karte angegeben ist. Diesieg flofs nun bey ihrem und des Rheines niedrigem Stande, nach der nachtheiligenRichtung x x in den Rhein Bey solchen veränderten umständen trug ich dahin an:das werk 1 m von m nach p zu richten; das ufer des weidenfeldcs aber mit einemBlcswerke und einer Berauhwehrung zu decken. Statt dieser Maafsregel liefs man,bey verändertem Locale, das werk 1 m nach n verlängern. Während daran 1792 und1793 gebaut wurde, rifs der Strom immer weiter um sich und stürzte den Raumu ein. Die Mündung der sieg war also nun bis auf die weite von n bis q, 612 rufsausgedehnt. So verlor der Strom, in den weiten Profilen, das vermögen, die Kiesel vonder Mündung fortzuwälzen, die sich dergestalt erhöhete, dafs sie (s. Tab. 17. das Queer-profil) 5 Fufs über den Nullpunct des cölner Pegels emporstieg. Daher mufste diesieg erst 5 Fufs über ihren gewöhnlichen stand anschwellen, wenn sie unter einerandern Richsung als x x x, wo der hohe Rhein eine oeffnung, vermöge seines zugesin die niedrige sieg hinein gemacht hatte, in den Rhein fliefsen sollte. Welch einemit 30000 fl. bewirkte Verwirrung im Laufe dieses Flufses ! Auch verdient angemerktzu werden: dafs die grofse Sandbank vor und in dem pfaffenmützer Rheinarme den Angriffauf das Graven - p.heindorfer ufer sehr verstärkte; in dem stromstrich aber eine hierbeyspiellose Geschwindigkeit hervorbrachte, die 8,6 rufs bey 3 Fufs 5 zoll Düssel-dorfer pegelhöhe, betrug. So wurden also die mit der siegmündung gemachten Ver-änderungen für das linkseitige Rheinufer äufserst nachtheilig.

Diese fehlerhafte sieg - Mündung könnte nun so verbessert werden: a) Zwischeneiner bey n t anzulegenden Kribbe, die immer nach Maafsgabe des Effectes, das ist,nachdem die Vertiefung in der Richtung y y noch mehr zu befördern wäre, verlängertwerden müfste, und zwischen dem werke m n, müfste die sieg eingeschränkt undspitzwinkelig in den Rhein eingemündet werden. Beyde, auf der Karte mit strichenbezeichnetcn werke müfste man bis zum mittlern Wasserstande des Rheins aufführen.Was nun noch die Anlage des Dammes von 1. nach n, und m. anbetrifft, so kann ich

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