Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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hätte man diesem uebel vermittelst zweyer Durchstiche, nämlich mit einem Durchsti-che der Benrather Serpentine (trab. 8 .), die bey h und m mit Bauwerken zu enclavi-ren wären, und mit dem oberhalb Düsseldorf auf rab. 1., 2., 8 . und Q. angegebenenDurchstiche abhelfen können, indem alsdann dem ströme eine unschädliche Richtunggegeben wäre. Auch müfste man die ueberreste des im Jahre 17Q5 der Stadt Düssel-dorf gegenüber aufgeführten ivetranchement’s gänzlich abflächen, um dem hohen Stromein gröfseres profil zu gestatten. Da alle zwischen cöln und Düsseldorf liegendenRheingegenden von der Ausführung dieses Durchstiches vortheile gezogen haben wür-den, so hätte man dieselben zum Beytrage anhalten können.

§. 231. Insofern aber der Rhein bereits im July 1801 die Grenze von Frankreich bildete, so war an die Ausführung dieser Durchstiche nicht mehr zu denken, und eswurde unter der Regierung sr. Majestät des Königs von Büiern auf das darüber vonmir abgefoderte Gutachten, wiewohl ich damals in Hessendarmstädtischen Dienstenstand, durch folgende Vorkehrung, Düsseldorf den ueberschwemmungen entzogen, l)In den oberhalb dieser Stadt (Tab. 8 . und Q.) befindlichen Vertiefungen des Terrainsoder in den Seitenwegen, welche die Eisgänge aufgesucht hatten, wurden die DämmeV., vi. und vii. viu., so wie der Damm oberhalb Fleh zn 54 Fufs am Düsseldorfer pegel, also drey Schuh drey zoll über den höchsten wasserstand, aufgeführt. Zu glei-cher Höhe wurde oberhalb Düsseldorf der Damm 1 ., der Deich m. iv., aber zu 31 schuh pegel, von mir vorgeschlagen. Auch sollte der oberhalb den Dörfern Ittern, sordis-hoff und iiamm liegende neich zu 35 Fufs pegel gebracht, also sieben Fufs erhöht wer-den. Des letztem Deiches unterer Theil sollte aber, um den Angriff des hohen Stro-mes auf den Heerder - namm zu schwächen und den Abflufs desselben vor Düsseldorf zubeschleunigen, abgeflächt werden. Einige wollten damals in der Nähe oberhalb Düssel-dorf einen hohen Damm anlegen, Andere hatten bey Neuhoff einen ueberlafsdeich, wor-über die Eisgänge ziehen sollten, vorgeschlagen. Durch den erstem würde der Eis-strom ein zu weites profil bis zum linkseitigen ufer erhalten haben, und der letzterehätte demselben die Geschwindigkeit, folglich das vermögen entzogen, auf die beyDüsseldorf in der engen Serpentine stehenden Eismassen zu wirken. Eey einem sol-chen ueberlafs hätte man auch die uebersandung der fruchtbarsten Fluren fürchtenmüssen. Die mchrsten der von mir hier vorgesclilagencn Anlagen waren'bereits imJahre 1805 beendigt und Düsseldorf ist in den letztem Eisgängen gesichert gewesen,während die jenseitigen Flufsgegenden davon heimgesucht wurden,

man wenig bekümmert, Weil man es sogar zuliers, dafs von Hem demselben gegenüberliegende« Zollhaus®an die Sand - chaussee sehr erhöbt wurde. Ferner, dafs die grofsen Holzflosse, wovon jedes 80 Ru-then lang, und 10 Ruthen breit ist, welche 7 bis 8 Schuh tief gehen, und die nur mit Mittelwasserfahren, öfters mehrere Tage in der profil - Enge unter y yor dem convexen ufer liegen blieben. Siehaben zur Erhöhung der schädlichen Sandbank r und p o y beygetragen, indem sie das plufsmaterialaufhielten, Ja!- es wurden zweymal hundert tausend Reiclisthaler zum verderben dieser Stadt mitder Enclayirung des liukseitigen plufsarmes bey der carl Theodors - Insel und den dort liegenden Bau-werken, augevYeudet f

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