Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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Eises, da sich gegen der crebbe, in dem engen Bette eine Eisstopfung aufschob, wel-che den Strom zu solcher Hohe anschwellte, dafs er über den Grebben deich, zwischender Grebbe und wageningen, und über den Betouvvschendeich bey Heusden, zugleichüberlief (t. 37.) (a), wodurch die innere nossirung sehr ruinirt und ausgehöhlt wur-de. „ Gewifs würden diese Deiche durchgebrochen seyn“, sagt der Berichts steiler,„wären sie nicht sehr stark gefroren gewesen.“ Zu schalkwyck war der neck bis zueiner nie bekannten wasserhöhe, zu 8 1-3- zoll über den nlockschlag angeschwollcn(das höchste wasser stand daselbst 1770 zu 72-J zoll) also stand es 1-y zoll über dieKrone des Deiches. Ein Glück, dafs der sogenannte Sandpfad (Tab. 52.) noch zwanzigzoll höher, als der Deich liegt, der also die einzige schutzwehr für Holland abgab.Auch bey Maurik (Tab. 37.) lief das wasser über den Banndeich zwey Fufs hoch. Die-sem uebersturz war der Deich 24 stunden ausgesetzt, er zerrifs aber dennoch nicht,weil er tief gefroren war. In der That ein anmerkenswerthes Ereignifs, welches schonso manchen Deiche erhielt. Der Frost, welcher in diesem (l7Q5) Jahr in dem Deich-körper tief eingedrungen war, hat auch mehrere Rheindeiche erhalten, obgleich derEisstrom und das wasser einige schuh hoch über sie hinstürzte; andere sind aberdes hohen anhaltenden uebersturzes wegen zerrissen. Wir sehen hieraus, wie wuch-tig es auch in dieser Hinsicht ist, den nossirungen der nciche eine gute pcichcrd.c zugeben, denn der Sand frieret nicht so fest zusammen, und trennt sich bald.

In der Weltgeschichte ist der kalte Winter von 17Q5, der grofsen Ereignisse we-gen, welche er beschleunigte, mit unvergefslichcn zügen geschrieben. Deine künst-lichen Inondationen, weder Einschnitte in den Dämmen, noch Forts, Festungen undverschanzte Linien halfen da den glücklichen und siegreichen Feind zurückhalten.Ihm hatte der Frost Brücken gebauet und wege geebnet. Die geschlossenen Inon-dationsschleussen, wie z. b. die in Gorkum, welche den ungeflufs aufstauet, so wie dieEisstopfungen und die Einschnitte in den Deichen machten den Aufgang des Eiseszehnfach gefahrvoll. Diese coupuren waren nämlich gemacht in den waaldeichenoberhalb dein nradaal unter nerwynen (t. 2Q.) und bey nalem (t, 30.). In denwaasdeichen: zwey bey Ryswyck (t. 50.) und bey Hedikhuisen einer (t. 3Q.). undoberhalb sleuwick in dem Deiche der Meei'we einer. Südlich werkendam und indom uppclschen seedeiche (50) waren solche Einschnitte, in dem letzten drey hin-tereinander. Zwischen neusden und dem iüesbosch befanden sich in den Deichendiejenigen, welche da (t. 59.) angedeutet sind: zwey nämlich bey capeile: einerin dem neich bey Douveren. Auch in den Deichen des r.ingeflusses waren Ein-schnitte: oberhalb Asperen, und bey norn, da wo der niefdeich an) Lingedeich an-stöfst, und endlich zwey unter Accjuoy ( t. 36.).

(■>) Rapport weegens een Inspectie etc, — op i.ast van het coniniitte van allgemeen welzyn onder directie

van den iuspecteur - aeneral Bru..niugs dor den i.androeter Ejigchnann pag, 6,