Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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363
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Namen der Deiche, worindie Deichbrüche er-folgten.

I

Num-mer aufderKartein Tab.52<*5

rebr.

Welche Gegenden da-bey überschwemmtwurden.

Bemerkn n genw

In dem südlichen Waaldeichbey dem Dorfe weuith.

In den lymerschen Deich.

In dem betouwschen Deich.

Am rannerdenSchen-canal-deich und in den zweyDurchbrüchen in den pan-nerdenschen Waaldeich,

In dem südlichen Maasdeichbey cassel oberhalb undunterhalb Grave.-

Ein alter im Jahre 17 95vorgefallener und offen ge-bliebener Durchbruch beydem Dorfe i.inth.

Zwey Durchbrüche in demsüdlichen waaldeiche beydem Dorfe Millingen.

Im Düffelschen Deich,

3. 4. 5

Das Dand zwischenMaas und Waal.

Das Amt r.ymers und (die •ysselgegenden. (

Die ober und Nieder-betouwe.

Die Debeiströmung ver-einigte sich mit je-ner durch den Alten-rhein und den Deich-brüchen 3. 4. 5. kom-mend und.brachte dieInondation längs deryssei noch höher land-wärts.

Diese Inondation er-streckte sich bis zumBaaitwykschenueber-lafs.- Sie zerifs auchden hohen Maasdeichbey No. 20. und inon-dirte so das Land vanAltena .

Alle die Gegenden zwi-schen cleve und Ny-megen.

| A (rab. 52.) ist eine HülfÖffnung im Deich

jbey Dreumel um vermittelst derselben und der'dreumelschen schleuse diese Inondation zu er-niedrigen, die aber dennoch 4 bis 5 schuh hö“her als i. J. 1784 anlief.

Bey Gelderscheort ^wurde die Inondationsschleuse auch ruinirt.

Diesen Einbruch (N. 6.) suchte man glückli-cher Weise zu umdämmen. Indessen strömtedoch das Wasser 3 f. hoch über die Deiche unddie Betouwe ward so hoch überschwemmt» dafsdas Wasser über den Griftdeich,, über den Als■ deich lief und bis zum Diefdeich (unter dessenI Krone stand es 2 Fufs) alles inondirte. Dieselueberschwernmung. suchte man vermittelst denveberlassen c bey ASperen und Geüicuni an derringe und den Dalemschen schleusen d nachder Mcerwede zn entlasten.

(*) Die Nummern der Deichbrüche beziehsich auf die in rab. 52 . mitgetheilten Karte.Darin sind die reiche mit doppelten Linien, die•ueberschwemmungen, je nachdem sie hoch oderniedrig waren, mit dunkler oder heller schat-tirung* die parallel mit den zahlen, welche beydenen Deichbrüc.hen , wodurch sie einstromt^n,stehen, läuft, angedeutet.

In dem miliinger Deiche war eine Versinjkung gekommen.

"T

Aus dieser und der folgenden Tabelle sind die Abzapfungen oder die Auslassungder ueberschwemmungen zu ersehen ; und in dieser Hinsicht ist sie ein wichtiger Beytragzur Kenntnifs des holländischen wasserstaats.