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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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den doch die Gegner einer solchen Abschliefsung mehr Gehör. Unter diesen warenvorzüglich die Stadt Gorckum und die Bewohner des Alblasserwaards. Kaum konntees Dortrecht dahin bringen, dafs der nassekil, gegen den Hoek van slydregt über»und der noogekil mit Faschinenwerken (im Anfänge des vorigen Jahrhunderts) zugeschlos-sen wurden, und selbst diese Arbeit scheint nicht mit der gehörigen Sorgfalt unter-halten worden zu seyn, denn schon im Jahr 172Ö war sie ruinirt. Zwey Jahrenachher wurden sie indessen wieder von neuem zugebauet, und, um den Abflufs derMerwede zu befördern ward alles Gehölz, selbst dessen wurzeln, unter dem Altenwiellängs dem südlichen ufer ausgerottet. Endlich, nach vielem Hin- und HerschreibenWurde im Jahr 1736 beschlossen: alle die verschiedenen rlufsäste und Flufsrinnen(die letztem nennen die Holländer mlen) welche uns die 30. Kupfertafel zeigt, zuzu-bauen. Man legte nämlich zu dem Ende von dem Eilande Dordrecht nach dem niewits-waard in der Richtung xy und im Bakkerskil, so in dem Bruinekil und in alle denkleinen spranken, welche von dein grofsen westkil ausliefen, Faschinenbauwerke an.Bis zum April 1738 waren alle diese Bauarbeiten (deren construction aber wohl nichtmit der nöthigen Sorgfalt bewerkstelligt worden war, da man die werke nicht hin-länglich beschwert hatte) ausgenommen das im Bakkerskiel, voüendet. In diesem Kilkonnte man sogar den Bau nicht zum Schlüsse bringen, er senkte sich mehrmahlenin die Tiefe hinab. Ja der cangcdamm xy hatte so wenig Solidität, dafs er gleichnach der Vollendung mehrere oeffnungen erhielt; auch ist er (ich vermuthe 1741) wie-der abgebrochen, welches mit einem festen Faschinenwerke nicht vollkommen hättegeschehen können. Die angefangene zukribbung des Bakkerskils ist aber unvollen-det geblieben. Und die andern in den kleinen Killen gemachten Dämme sind 1744gröfstentheils zerstört worden. Endlich zerrifs auch 1745 das werk im Bassekil, undVelsen p. 1Ö2 sagt: „dafs man alle Ursache habe zu vermuthen, dafs es von Menschen-händen zerstört worden sey. Es ist jedoch wieder hergestellt worden; aber dernoogekil liegt noch jetzt offen.

Ohne zweifei gieng man bey der Ausführung dieser Abdämmungen zu rasch zuwerke. Sie hätte, je nachdem das Bett der Merwede durch Zurückhaltung einer gros-sem wassermenge vertieft worden wäre, bewerkstelligt werden müssen; anfänglichhätte also nur einer oder zwey Aeste und zwar mit nach und nach zu erhöhendenwerken geschlossen werden müssen. Dies sind auch diejenigen Grundsätze, nach de-nen Brünings vorgeschlagen hat, den Hoogenkiel und den Altenwiel allmählig mitsinkstücken zuzubauen. Er liefs auch seit 17ÖQ an dem Kopfe des Altenwiels dasSchöpfwerk 10. xii. ; an der östlichen Seite die Kribben 8 und a, jene Q8 diese ÖORuthen lang, anlegen. Ferner sollten, unter Hardinksveld vor d zwey Kribbep,welche da gezeichnet sind, aufgeführt werden , um das Belt, welches gegen der gie-sendamsche Droogte gegenwärtig zwanzig schuh höher als das Bett oberhalb demAltenwiel liegt, allmählig zu vertiefen.

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