Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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{ende volkrak eine, wo nicht gröfsere, doch eben so grofse wassermenge als jetztvom Hollandsdiep empfangen haben. Hiezu kömmt noch: dafs diese Aiafsregel auchfür den Fluthstrom des Haringvliets sehr nachtheilig gewesen wäre ; denn es strömtderjenige des Kramers früher vor ooltjensplaat als der des Haringvliets. Sonach wür-de also das werk a a die Geschwindigkeit des erstem vergröfsern, ihn von dem Hol-landsdiep abschliefsen, folglich auf diese weise den Fluthstrom des Kramers gegen dendes Haringvliets mit einer gröfsern Geschwindigkeit, das ist: mit gröfserer stärke —anleiten; also diesem seine Geschwindigkeit verringern. Und das wäre dann geradeden Absichten, welche allein eine hydrotechnische Verbesserung (das ist die Verstär-kung des Fluthstromes im Haringsvliet) hervorbringen können , entgegen. Das pro-jectirte werk a a kann also nicht, weder in Hinsicht des plnth - noch des Ebbestro-mes, eine Verbesserung des Haringvliets hervorbringen. Wir sind demnach genöthigt,uns nach andern Mitteln umzusehen. Sie dürften in dem noppelwerke e f g liegen.Dessen Effect wird folgender seyn: l) wird es den Fluthstrom des Kramers von demdes Haringvliets trennen, das erstere Einströmen in das Bett des Haringvliets verhindern; mit-hin Wird der Fluthstrom des Kramers, den des Haringvliets nicht mehr schwächen können.2 ) Wird das Haringvlict aus dem Hollandsdiep eine gröfsere wassermenge des Ebbestromesempfangen, weil die platte c von dem letztem weggetrieben werden mufs, und zwar vermögedes Werkes efg, das den Ebbestrom in das Haringsvliet hineinschöpft. Ja, es ist mehr alsWahrscheinlich, dafs sich das Fahrwasser der Linie 11. i. nähern wird, sobald diefs werk eini-ge Jahre gelegen hätte. Auch inüfste es den Fluthstrom des Hollandsdiep verstärken, weil es,wie gezeigt ist, den des Haringvliets vergröfsern wird; andern Theils aber auch ausdem Grunde, da es die platte b, vermittelst dem eingeengten Fluthstrom abflächenund also den Abhang des Bettes, so wie das profil vergröfsern mufs. Man schliefse ausdiesem Austiefungs- Effecte des Werkes aber nicht zu voreilig: „dafs es also auchden Ebbestrom des Hollandsdiep in das volkrak mehr als ehemals ziehen miifste.“Nein diese Wirkung wird aus dem Grunde nicht erfolgen; weil die Ebbe eher imHaringsvliet, als im Kramer wirksam ist (diefs beweisen die Wahrnehmungen überEbbe und rluth angestellt) und weil die Lage des Werkes in Hinsicht des ufers vorWillemstadt den Einflufs von Hollandsdiep in das Haringvlict sehr begünstigt. Kurz,die vorgeschlagenen Bauwerke werden den Fluth - und Ebbestrom des Haringvlietsvergröfsern, des letztem Richtung auf die südliche Seite der Helvoeter platte zu de-terminiren suchen, sie also abflächen, und auf diese weise wird der Ebbestrom imNorderdiep geschwächt, also das nelvoeter ufer weniger angegriffen, und endlichwird dem Fluthstrom eine längere Dauer gegeben werden.

"Was die Ausführung der vier verschiedenen Bauwerke betrifft, so wird sie aller-dings mit grofsen Kosten und Schwierigkeiten verknüpft seyn. Wie grofs sind abernicht diejenigen gewesen, welche die Holländer getragen — überwunden haben! Diesämmtlichen werke dürften mit sinkstücken und dann auch zum Theil in den ober-