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685440000 Quadrat-Fufs grofs. Es würde also eine stunde 48 Minuten erfodern, umvermittelst jener Entlastung das v nur einen schuh zu erniedrigen: wenn nämlich, ausder siidersee kein Tropfen zußöfse. So wie nun die obige Geschwindigkeit, welchedem über den slaaper strömenden wasser gegeben ist, gewifs überflüfsig grofs ange-nommen wurde, so will ich (um ein übriges zu thun) den von der siidersee in dasv einströmenden rluthstrom geringe berechnen. Dessen mittlere Geschwindigkeit be-trage bey volwyck, in der engsten prolilstelle, 2,5 schuh in der secunde. Die Breitezu 1560 Fufs, die mittlere Tiefe zu 33 Fufs (bey einer solchen Hohe, wobey der slaa-per Erniedrigung des ve’s bewirken kann) so wird die wassermenge des Fluthstromes1-28700 cubikfufs in der secunde betragen. Sie überstiege demnach die über den slaa-per strömende um 24300 cubikfufs. Wenigstens wird man eingestehen müssen: dafsdie Rechnung (zur pluthzeit) zu Gunsten des Effects, den der slaaperdeich hervorbrin-gen kann, entworfen ist. Erwägt man nun den hydraulischen Grundsatz : dafs beyEbbe - und Fluthströmen kein steigen in der Oberfläche eines von nahen ufern einge-schlossenen Meerbusens möglich ist, als wenn die wassermenge der obern Querprofiledie der untern über trifft; so ist es nach dem Grundsätze von dem verhältnifse der Profile§. 35., und dem Druckvermögen der obern Querschnitte auf die nächstfolgenden evi-dent, dafs im y keine Erhebung der Wasserfläche gedenkbar sey, wenn die in das veinströmende wassermenge nicht von Moment zu Moment zunähme, oder wenn derWind die Oberfläche nicht aufthürmte. Da aber dieser bey sturmfluthen nordwestlich,also vom wyckermeer nach dem pampus hinweht; so fällt dessen günstige Kraft fürden Effect des slaaperdeiches weg. Die aus der südersee in das y einströmende was-sermenge ist daher beständig gröfser, als diejenige, welche über den slaaperdeich fällt.Dieses stimmt auch mit den zu nalfwege und Spaarndam, über das steigen und Fallender Fluth, angestellten Beobachtungen aufs beste überein, welches unten noch näherentwickelt werden wird. Es ist sonach von dem slaaperdeich keine Erniedrigung desve’s vor Amsterdam , zu erwarten. Und diefs wird dem Ingenieur noch einleuchtender, wenner erwägt: l) dafs während hoher Fluthen im y (welche von Sturmfluthen in der Nord-see entstehen), die gewöhnliche circulation von Ebbe und Eluth nicht statt findet,sondern dafs nur allein der Fluthstrom wirksam ist (*)« 2 ) Dafs dieser ueberlafs ver-
möge der cohäsion des Wassers anfänglich in der ihm zunächst liegenden Wassermassedie Geschwindigkeit accelerire: folglich diese Beschleunigung sieh in' der gesammtenMasse des Ye’s ausdehnen werde; dafs also der ueberlafs in das westliche' y eine grös-sere wassermenge ziehen müsse, als hineinfliefsen würde, wenn er nicht existirte; oderwelches einerley ist: als wenn das y nach allen seiten mit hohen Deichen umgebenwäre. Diefs sind im Kurzen die Gründe, welche gegen den ueberlafs sprechen. EinKunstmittel, welches so äufserst nachtheilig für Rheinland ist, indem es einen beträcht-lichen Theil davon mit salzwasser überschwemmt, das den wiesen, Aeckem, Gärte»(*) Gewöhnlich dauert im x die lluth 16 3/4, und die Ebbe nur 8 Stunden,-
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