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dessen Direction einen Anfall des rluthstromes auf das ufer vor dem Diemer - Deich be-wirken , und dafs also die Stromrinne des y-oortes dem südlichen ufer näher als demnördlichen seyn müsse. Daher auch bey jenem die Deichbrüche; daher die mit gros-sen Kosten gemachte steindossirung längs dem Deichfufse. Geht man den ufern desYe’s nach, so stöfst man an der südlichen Seite auf das sogenannte paardehoek (t. 51.)(pferde-Eck) und tritt zwischen schellingwoude und Nieuwendam ein concaves ufer (*).Dieses ufer empfängt den Strom, indem es ihm ein weites Bett darbietet, und daspferde-Eck wirft ihm auch den Strom zu. Der Ingenieur, welcher sich diese Rich-tung des rluthstromes denkt, und die Profile zwischen schellingwoude und dem pferde-Eck mit den grofsen Profilen zwischen Amsterdam und Nieuwendam vergleicht, wirdeinsehen, dafs der Fluthstrom in den letztem Profilen retardirt werden mufste §. 35.»und dafs diese Retardation die vorzüglichste Ursache zur Ansetzung der ungeheurenModder-oder schlickplatte, (auf der Karte (r. 51.) punctirt), gewesen sey. Es ist sonachdie pferde- Ecke Und das weite Bett die erste und wesentliche Ursache dieser platte.Ferner ist die stromenge bey volewyck eineizwote, denn diese Enge retardirt denrluthstrom in seinen obern Profilen $ 52. Des Ebbestromes (vom v vor Amsterdam )Geschwindigkeit wird auch dadurch geschwächt, dafs er aus dieser Stromenge in dasweite Bett sich ausbreiten kann. Die ausserwesentlichen Ursachen, welche zur Er-weiterung der schlickplatte beygetragen haben, und noch beytragen dürften, sind:a) Die Lage derer schiffe , die da in einer dichten Reihe stationirt sind, b) Die übri-gen schiffe und Fahrzeuge aller Art in der Queere und zerstreut vor Amsterdam lie-gend. c) Die pfahlwände und HÖfter, welche theils in das Bett hinein, andern Theilsvom ufer abgehen, d) Die aus den Gragten (Stadtcanäle) ausgespühlten stoffen (**).e) Zu diesen stoffen kommen noch diejenigen, welche aus den schiffen geworfen wer-den, von denen viele an den Schiffen, pfahlwänden, nöftern und duc d’alben hangenblieben, deren gröfster Theil aber von den vorebben längs dem ivaal (das ist dielange pfahlreihe) fortgeführt wird, und dann an der östlichen Seite liegen bleibt, wo-zu die pferde-Ecke bey trägt, weil sie des Ebbestromes Geschwindigkeit längs demsüdlichen waal und dem ziekewater retardirt. Da wo aber die schiffe in der Laage stationiren, ist fast keine regulaire Bewegung im wasser (nämlich in der Lange selbst);und überdem drückt der nindertheil der schiffe den rwodder zusammen, weil er dar-auf festsitzt. Zwischen dieser Laage und dem nay ist auch nur ein geringer ström,eines Theils wegen dieser Laage selbst, und dann auch wegen der vielen Hindernis-se, die wir bereits erwähnten. Hiezu kommt das abwechselnde oder oder unglei-che Ausströmen des Wassers aus den Stadt - canäleu, in denen das circulirende w asser bald
(* ) Wir betrachten hier zuerst des Stromes Bahn zu der zeit als die werke t und z noch nicht existirten.
(**) Es ist zu wünschen, dafs die Amsterdamer polizey verordnen möge, nicht allen unrath in die orag-ten zu werfen, und die Gattung desselben zu bestimmen. Denn diese Sache ist für die Schifffahrt,aber was noch wichtiger ist, für die oesuudheit der Einwohner von grober Bedeutung.