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ZWKY TFR ABSCHNITT DER SEEUFERBAUKUNDE,
ODER
ANGEWANDTE SEEUFERBAU KUNDE.
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ßareits in den vorhergehenden $. $. habe ich die Bedingungen, denen die Seeuferbauwerkeentsprechen müssen, aufgestellt, und zu beweisen gesucht, dafs die mit Faschinen auf-geführten und mit steinen bedeckten Seeuferbauwerke allen Absichten des Ingenieursentsprechen. Ehe ich jedoch zu der Beschreibung von der Ausführung dieser Baucon*struction übergehe, glaube ich noch Folgendes bemerken zu müssen:
a) Jedes Bauwerk, welches in den ström oder in das Meer hineingeführt werdensoll, mufs von dem Ingenieur immer aus zwo oesichtspuncten betrachtet werden.Es wird nämlich erstlich: rein hydrotechnisch zu bestimmen seyn: der Ort, wo daswerk liegen soll, 2) dessen Richtung in das Meer hinein; 3) dessen Länge, 4) dieHöhe, 5) dessen Form, Dann erst wird 6) nach den Kräften der Baucasse, die comstruction (aus welchen Materialien und wie das Werk werden soll) die den Absich-ten unter gewissen gegebenen umständen zum befsten entspricht, auszumitteln seyn.So könnte der Ingenieur z. b. den Busch-steinwerken den Vorzug zugestehn und dennoch,wegen Mangel an Faschinen und Steinen, genöthigt werden, sich mit andern Materia-lien gegen den Angriff der See zu vertheidigen; bey den Häfenwänden könnte es anKaum fehlen, um solchen werken die ihnen nöthige Abdachung zu geben; mankönnte genöthigt seyn, die Mündung eines Hafens vermittelst steiler hölzerner HÖftertief zu erhalten, oder auch dadurch das aus - und Einlaufen der schiffe bey hartemwinde zu erleichtern. Diese Fälle werden jedoch nur selten eintreten ! und der In-genieur wird dann vorsichtig zu werke gehen, und sich nicht in. das Meer hineinwagen, noch eine lange Dauer von den hoIz - und blofsen Buschwerken erwarten.Wie kann er sich wohl von denen aus pfählen erbauten nöftern und von Steinki-sten , die verticale wände haben, einen günstigen Effect; eine Dauer auf mehrereJahrhunderte hinaus versprechen, zumal wenn er den Wirkungen des hydrotechni-schen Terroism an der friesländischen und gröningschen nüste, am nollard und anmehreren Strandgegenden nachspürte? wenn er dort die verticalen zahllosen iiolz-wände, des Stromes und Wellenschlages Gewalt reizend, gesehen hat? wenn er esweife, dafs der See - oder pfalwurm dort alle pfahlwände in 25 Jahren, (jeden vfahlgleich einer Honigscheibe (alle horizontale Durchschnitte eines vom seewurm zermalm-ten pfahls enthalten zellenartige Löcher) zermalmet? Doch ich will hier keine Analyse