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Erstens : von der Aufführung der Busch - steinwerke auf den Strand und den Wat-ten. t. 50. Legt man nämlich in Holland ein nöft auf den Strand, so wird derSand 1 Schuh tief oder noch etwas mehr (Fig. 9.) in i k n o ausgehoben, und dannwerden die Faschinen (*) in dieser Ausgrabung eingelegt, auseinander gebreitet, undmit 6 bis 8 zoll hohen Verzäunungen, die um 4 Schuh lange und 2 zoll dicke pfählegewunden werden, befestigt. Diesen zäunen sind aber die wippen defsvvegen vor-zuziehen, l) weil damit die Arbeit sehr beschleunigt werden kann, denn auf ihrerBeschleunigung kommt es doch bey einem solchen Bau, der während der Ebbezeitaufgeführt wird, sehr an, 2) können die Verzäunungen, die allerdings auf der Deck-lage sehr nöthig sind, in den innern nagen einige Höhlungen verursachen, insbeson-dere wenn das werk nur mit steingraus beschüttet wird , weil sie nicht so compactzusammen gedrückt werden können, als die wippen. Auf die erste Faschinenlagekömmt dann eine zweyte, von der die Bände aufgehauen und das Busch, alle Reiserfest nebeneinander, dergestalt ausgebreitet wird, dafs keine Zwischenräume entstehen,Dieser Busch wird mit wippen von 2 zu 2 Fufs Abstand überzogen, die mit spick-pfählen hefestigt werden; dann wird die erste Buschlage mit dem ausgeworfenen San-de bedeckt. In den pfählen wird oben eine kleine Kerbe gehauen und in dieser wird,wenn der pfähl durch die wippen bis auf ein paar zoll geschlagen ist, ein Hölzchengesteckt, welches das Erheben der wippen oder der Verzäunungen behindert. Einegeringe Arbeit, die bey den Faschinenwerken aller Art sehr nützlich ist. Kurz vorder rluth wird der vordere Theil des noch unvollendeten Stückes mit grofsen Steinenbeschwert, damit die Faschinenloge nicht forttreiben kann; bey der Ebbe werden dieseSteine wieder rückwärts gebracht, und die Arbeit wird von neuem fortgesetzt. Daswerk wird also, der rluth wegen, stückweise vollendet und zwar so, dafs nochimmer Buschschichten vorausstehen. Nachdem die oberste Faschinenscbicht bezäuntist, werden die Zwischenräume zwischen den 8 zoll hohen zäunen mit zum Bauenunbrauchbaren Ziegelsteinen (mit Bricksteinen, ziegelgraus) und steingraus gefüllt;auch kann man sich der Kiesel und des Schuttes von alten Mauern bedienen. Aufdiese unterlagen werden die grofsen steine (wacken oder auch Feldsteine genannt) von200 bis 1800 ft. schwer gesetzt. Zu den unterlagen wird man sich aber nicht derMoorsoden der neide der Bohlen oder niehlen (die Bohlen lassen zwischen sich undder Buschdecke Räume, und dann kann man mit ihnen dem Bauwerke keine rundeOberfläche geben; endlich können die eckigen steine schlechterdings ein festes Lagerdarauf nicht erhalten) mit vortheil bedienen können, denn die grofsen steine müs-sen recht in den Steinschutt, ihrer Ecken wegen, hineingerüttelt werden, wenn zu-vor nach jedes Steines Form ein Lager eingerichtet ist. Auch mufs man sie am see-ufer nicht auf den blofsen Busch legen, welcher gleichfalls ein zu plattes vnterlager
(*) liier mufs icli noch bemerken, dafs der pfalilwurm in solche schwache Reiser, als wopaiis die ra-schineu bestehen, nicht eindringt.