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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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kömmt ein Büschel Helmpflanzen, jedoch nur an denen stellen, welche nicht von dertäglichen rluth bespiihlt werden. In den niedrigen stellen, zwischen hohen niinenliegend, wodurch die hohen sturmfluthen eindringen, werden ordentliche Sanddeichevermittelst solchen strohbesticknngen zum Anwehen gebracht. Es wird z. b. nach derdem nocal angemessenen Richtung ab, cd, e f u. s. w., t. 45 , bey norp auf die vor-beschriebene weise Stroh gestickt, und zwar auf eine Breite von 5 bis 10 Ruthen.Eine solche Strohbestickung heifst eine Inlage. So ist z. b. auf der Insel vlielanddie Inlage von malsum i von der mewe-miyn u. s. w. Sobald solche künstlicheSandschellen durch jährlich wiederholtes strohbesticken diejenige nöhe erreicht haben,womit sie sechs und mehrere schuhe über die höchsten sturmfluthen hervorragen,so werden sie im Herbst mit Helm bepflanzt, und zwar auf einen schuh Entfernungdie Büschel. Auf dem brennenden Sande der hohen ßünen kann hier der nelm,nach wiederholten versuchen, nicht aus dem Samen gezogen werden , wohl aber ganzin der Nähe der Helmbüschel, unter ihrem Schutze. Die niedrigen DÜnen, in wel-chen sich Feuchtigkeit hält, werden aber mit iiclmsamen besät, welcher mit Buschla-gen bedeckt wird, damit die Sonnenstrahlen das Aufkeimen nicht verhindern. Indem feinem Sande schlägt der gepflanzte Helm öfters erst zwey Jahre nachher, wenner gepflanzt wurde, aus; ja alsdann noch, wenn dessen spitzen fast mit sande be-deckt sind. Sandgewächse, welche steife Blätter und Stauden haben, als die Sand-dornstaude fhippophäe rhamnoides. S. Burgdorfs i orsthandbuch s. 1 14) sind auf dieserInsel, des heftigen Windes wegen, nicht zur Beförderung des Ansandens geschickt.Der wind zerknickt sie leicht, und indem sie ihm widerstand entgegen set-zen , so bleibt der Sand um sie herum nicht liegen. Ihre wurzeln werden auchentblöfst. Da, wo der wind nicht so heftig weht, sind sie aber immer brauchbar.Ich mufs nun noch bemerken, dafs die höchsten Dünen nicht mit Helm bepflanzt,sondern der Natur überlassen werden. Sie erheben ihr weisses Haupt empor, gleichwie die mit Schnee bedeckten Berge, und dienen dann auch dem Seefahrer zu Kennzei-chen, wenn er eine richtig gezeichnete Ansicht der Küsten und DÜnen hat; ferner, dafs inallen diesen DÜnen weder Bauland noch Holzgewächs ist. Dieses kann des strengen See-windes wegen gar nicht aufkommen, und zu vlieland, ob es gleich von den DÜnen gegendie Nordwestwinde geschützt ist, werden nur spalierbäume gezogen. Es ist also hier mitHolzanlagen, um die nünen zu befestigen, nichts auszurichten. Diese Erfahrung magdemnach derjenige wohl beherzigen, welcher es sich einfallen läfst, auf ein ähnlichesLocal, das eben so stark dem Seewinde blofsgestellt ist, mit grofsen Kosten nolzan-lagen machen zu wollen. .

Auf die vorbeschriebene Methode werden hier DÜnen angesandet, und so wirdder hochwogenden see mit geringfügig scheinenden Mitteln, den besten Erfolg lei-stend , entgegen gearbeitet. Indessen vüirden die Helmanpflanzungen noch schnellergedeihen, und dem zwecke besser entsprechen, wenn sich auf der Insel nicht ein