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* bis 14000 Gulden, welche summe die Steuer um die Hälfte übersteigt. Man trifft auchsolche parallelwerke an, wie die Profile, f. 14. und 17. (t. 56.), zeigen. Längs dem nieu-wen Aanwas und dem Hegen liegt nur ein Erddeich. Bey oster - Polder gehen diepfahlhbfter und pfahlwände wieder an, welche denen von den FÜnftheils- Deichen ähn-lich sind, und die sich bis nelfzyl erstrecken.
§. 40. Der Seeuferbau an der nordholländischen miste der Südersee (Tab. 43.44- und 56.) ist einer der ältesten: denn Nordholland bedurfte früher als andere Lan-der starker und kostbarer seewehren, weil es früher einer cultur genofs, und es hatden Holländern zum Muster beym Bau der hölzernen nöfter und steinwerke gedient.In diesen Rücksichten ist eine Beschreibung von dessen Bauwerken, mit welchem demAngriffe der hochwogenden See widerstand geleistet wurde, lehrreich. Ich werdedieselbe so kurz, als möglich, abfassen, um den reisenden Ingenieurs einen Leitfadenzu geben, den Leser aber auf die Grundsätze des seeuferbaues zurückzuführen. Dienordholländischen seewehren und Deiche, welche in hundert Jahren, nahe an achtzehnMillionen Gulden zu unterhalten gekostet haben, sind eben so wenig, als die andernaltern holländischen seeuferbauwerke nach einem System angelegt. Längs ihnen fin-den wir hervorstehende Ecken, concave- Seeufer; bald auf die Ebbe, bald auf dierluth liegende «öfter, und der Norder - cogger - Deich, welcher (t. 43.) zwischen Aards-woude und iviedenblick liegt, ist noch der regelmäfsigste. Dagegen hat aber der Nor-der-Deich im d rechterland, nördlich Enkhuysen (Tab. 44.) einige Einbiegungen, dieweniger schädlich gewesen seyn würden, wenn man vor ihnen her parallelwerke, zurnöhe der springfluth, gelegt hätte, denn es ist ein unwidersprechlicher Grundsatz,dafs man von solchen Deichen keine hinlängliche Sicherheit hat, vor denen der Fluth-strom, in concaven uferstellen, wirbel und Drehungen verursacht, wenn diese stel-len selbst nicht mit Bauwerken gedeckt sind. Die Erfahrung hat diesen Grundsatzauch an diesem Deiche bestätigt, und man hat vor 70 Jahren die parallelwerke/ e,d c und b a aufführen müssen. Anfänglich bestanden sie aus pfahlwerk, welches inder genauen Karte von Drechterland, von dem Mathematiker h. Hem, vom Jahr 1775,deutlich angegeben ist. Nach diesem Jahr hat man die pfähle, bis auf die täglicherluth, abgesägt, und auf den seiten solide steindossirungen geschüttet. Bey ef stehtdie pfahlwand noch, und es wäre zu wünschen, dafs auch diese abgekappt würde,wie die übrigen pfahlhöfter auf t. 44. abgekappt sind. An beyden seiten dieser pfahl-wand liegen, der springfluth gleich, steindossirungen, wie F. 12» t. 56. zeigt. Aneinigen werken, welche von steinen aufgeschüttet sind, habe ich auszusetzen, dafsihr obertheil einen zu spitzen Rücken hat, der nicht flach genug gewölbt ist. Vor-züglich ist diefs der Fall mit einigen HÖftern und parallelwerken zwischen dem Enk-huyser Leuchtthurm und Medenblick (t. 44). So etwas läfst sich aber mit der zeit verbes-sern, und die Deichcafse kann eine hinlängliche Entschuldigung für den Ingenieur und