Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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gemacht würde, auch weiter mit steinen beschüttet werden. Von der ordinärenrluthhöhe führte man darauf einen ordentlichen Erd deich, und bedeckte denselben,bis zur sturmfluth mit Steinen. Je nachdem sich der Meerbusen erhöhete, suchteman diese Abdämmung in die Hohe zu bringen. Bey b miifste endlich eine grofseAuswässerungsschleuse oder mehrere angelegt werden. Ware es nöthig, so mahlteman das übrig gebliebene wasser mit einigen schöpfmühlen auf einen sammelbusen,und alle Schwierigkeiten verschwinden. In der That wäre die Ausführung einer sol-chen grofsen Unternehmung, wie sie Deutschland in der Art bis jetzt nicht aufwei-sen kann, ein wichtiger Gegenstand, gleichwürdig des Kaisers von Frankreich so wie.der französischen Ingenieure!

Von stollham geht der eigentliche seeuferbau an und erstreckt sich bis Blexen.Zuerst treffen wir östlich dem Eckwarder - und stollhammer - siel, fünf hölzerne schirm-höfter, ähnlich denen auf t. 56. f. 4. und 5. Sie sind von Hunrichs angelegt. Derneich gegen Gr. würden ist mit einer Steinböschung versehen und oberhalb dem Flü-geldeiche soll noch ein Schirmhöft f angelegt werden (*). Zwischen diesem Flügel-deiche G d und dem Tossener weg bey h, ist der seedeich von 1784 bis 178Ö von dnach g und von e nach h zurückgelegt worden. Dieser neue Deich g h hat ein soli-des profil. Er liegt IQ fuFs über die ordinäre Fluth, und 17 Fufs über das Mayfeld,dessen Krone beträgt 10 schuh und dessen Länge 110Ö Ruthen; die äussere Böschung,welche aufs sorgfältigste mit kleinen und grofsen steinen gedeckt ist, hat 5 Fufs; dieinnere zwey Fufs auf jeden Fufs Hohe, und die Basis ist 129 rufs. Die Conservationdes Flügeldeiches war allerdings nöthig, um den ström vom vorlande abzuleiten,und zu diesem Endzweck sind auch wohl die schirmhöfter bey a b gelegt worden.Doch wie lange sollen diese hölzernen werke dauern? Es frägt sich nun: ob dasvor dem Deich g h liegende Vorland nicht fortgespiihlt werden wird? Mir schien esim Abbruch zu seyn, und ich möchte es dem Groden gleich, mit einem Revettementvon Faschinen und steinen gedeckt wissen, wenn ich das Local rein hydrotechnischbetrachte, ohne auf die Deichbaucasse Rücksicht zu nehmen. Am Tossener weg istnun der Deich dem Angriff der sturmfluth gar sehr exponirt, und das Vorland läfstman bis auf eine Breite von vier Ruthen wegreissen, legt dann Faschinenwerke an,und sucht das ufer mit einer Steinböschung zu erhalten. Die drey HÖfter 1. 2. 3.sind jedes etwa 50 fünfzig Ruthen lang, und liegen auf 150 Ruthen Abstand, bis zur Höhedes Vorlandes. Auf dem Boden des wattes sind sie etwa 20 Fufs, in der Krone 10Fufs breit. Die Krone ist mit steinen bedeckt. Indem nöft so. 1. stand auch bis auff der Länge eine pfahlwand, pfähl, an pfähl. Wenn man die grofse Ausdehnung deswattes, welches aus schlick besteht, betrachtet, so ist es wohl keinem zweifei unter-worfen , dafs diese nöfter Erhöhung des wattes bewirken werden. Eine andere Frageentsteht, ob man sic nicht kürzer und mehrere dafür,.hätte anlegen sollen? Ich mei*

(*) Man selie t. 5-, die einzelne rigur, welche im Butjadinger Land gezeichnet ist.