Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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dann die schiffe an, wie z. b. in den Hafen von Toulon , cronstadf und coppenhagemad b) Die Tiefe des Hafens richtet sich nach den schiffen, die den Hafen frequentiren. Istderselbe ein Kriegs - oder Gemischterhafen, so mufs er eine Tiefe von 25 Fufs haben,denn so tief gehen die ausgerüsteten Kriegsschiffe. Ist es ein Eluthhafen, so dürfendie Bassins diese riefe nur erhalten, und der Hafen bey ordinär Hoch-wasser. DieKauffahrtheyhäfen müssen wenigstens 16 f. tief seyn. Wird ein Gemischterhafen an-gelegt, so ist es zweckmäfsig, den Hafen und die Bassins für Kriegsschiffe von demHafen und den Bassins für Kauffahrtheyschiffe abzusondern. So ist z. b. zu roulon,Tab. 6o., la vielle - Darse insbesondere für das Commerz und la neuve - narse für dieMarine bestimmt; so hielten es auch die chartagenienser, Athener und nhodier mitihren Gemischten-näfen, und Venedig hatte in seinem Arsenal-Bezirk drey Häfen, wel-che leider jetzt für grofse Kriegsschiffe nicht tief genug sind. ad c) Die Sicherheitder Häfen gegen feindliche Angriffe betreffend, so wird ein solcher Hafen, dem einegeräumige Rhede fehlt, nach der see zu, nicht hinlänglich mit Küstenforts und Batte-rien vertheidigt. Hann er von den Schaluppen und Kriegsschiffen des Feindes unge-hindert beschossen werden; so ist das ganze Etablissement zwecklos; und die schiffe,so die Magazine sind bald vom Feinde zerstört. Die auf. der Rhede staiionirten schif-fe; die Küstenforts und Batterien; die Forts im Innern des Landes, müssen sonachdurchans den reind über die Bombenweite hinaus von dem Hafen - Etablissement ab-halten. Daher ist die Befestigung einer Hafenstadt, wenn sie nicht auf einer Inselliegt, wie Malta und cronstadt, oder mehr Festung als Hafen ist, als Gibraltar , beydem Local, wo die nahen Anhöhen die Beschiefsung derselben erleichtern, nicht zweck»mäfsig, Wenn Cherbourg und Toulon noch so stark befestigt würden, und es unter-lassen wird, die nahen Anhöhen mit Forts zu versehen, wozu könnte das dienen? Diebefsten Häfen, Toulon , rortsmouth , plymouth, Jarnjouth, sind auch an und für sichselbst nur schwach fortifizirt, aber die Küstenforts sind zweckmäfsig angelegt Esist in der That ein Räthsel, warum man so oft die einfachsten Maafsregeln nicht inAnwendung gebracht sieht; ein Beyspiel giebt uns das Etablissement des Hafens amvexel in der isähe des porfes Helder (Taff 47). Das batavisehe Gouvernement konntehier (179g) eines Angriffs der Engländer gewifs seyn, dennoch begnügte es sich, miteinigen unbedeutenden KÜstenbafterien; legte solche Forts nicht an, die zwischen zandund Keckduinen auf den nünen etablirt werden mufften, Tab, 43. und 45., um nichtnur die Landung, sondern auch das Einlaufen einer feindlichen flotte, und das vor»riiehon des Feindes, nach dem meuwen-üiep, zu verhindern. Es war nicht schwerdieses rosal zum pandungspunet der Engländer zu bestimmen, und ich hatte darübermeine Gedanken, ehe die Landung geschah, in einem öffentlichen Blatte, und in der er»ste« Auflage 2ten ßds. .S. 424. gesagt; auch zu zeigen gesucht, wie wenig damals dieses fürHolland wichtige toeal, einer yertheidigung fähig sey Doch ich verweise den Leser, .