was die Anlage der Küstenforts anbetrifft, auf das werk von Montaiembert; Fortifica-tion perpendiculair.
Bey manchem Local ist auch die Beschränkung des Fahrwassers durch Kunstmit-tel ein Hindernifs für das Einlaufen fremder Flotten. Man legt nähmlich Pontons; ei-ne Reihe gekuppelte Masten an eisernen netten und Ankern befestigt, einige schuh tief unter der Oberfläche des Wassers, und sperrt auf diese weise enge Einfahrten,Warum sich die Franzosen auf der Rhede von Abukir dieser vortrefflichen und einfa-chen Maafsregel, um eines iheils den Engländern den Eingang zu erschweren, oderandern Theils das ueberflügeln der Flotte zu verhindern, nicht bedient haben, istwirklich unerklärbar; denn dazu hätten sie ja, im Fall der sotli, die Transportschiffegebrauchen können. Befindet sich aber der Admiral einer Flotte zugleich in demFall, worin sieh der Admiral Story im Texel befand, dafs er sich weder auf die of-ficiere , noch auf die Matrosen und Soldaten verlassen kann, dann hat er doppelteUrsache, die wasserstrassen mit Pontons, Balkenflossen und Blockschiffen, die letztemkönnen zu Batterien dienen, zu verschliefsen; ja! das hätte sich im tandsdiep undsehulpengat, wie es mir scheint, gut thun lassen t. 45 . und 47 . aber das wird imSund schwerlich anwendbar seyn, wie mir das rocal beschrieben ist.
$. 10 . Der iiajenbezirk sollte von einigen Bassins und Gragtejz oder canalenabgethcütseyn! Diese Absicht kann daselbst erreicht werden, wo man mehrere und kleineBassins anlegt, die den Hafenbezirk in kleine Inseln und Canäle oder oragten theilen. Insolchen canälen können die schiffe, die chalouppen, Holzflösse, Masten und schiffs-zimmex' , werfte, ihre eigne Plätze haben. Keine Nation hat diese Distribution besserverstanden als die Holländer. Alle ihre See- und Flufshäfen haben eine Menge Ab-theilungen und canäle, die der Leser auf denen von diesen Häfen gelieferten Grund-rissen und in den Kupfern t. 40 . bis 46 . übersehen kann; ferner wird die communi-•cation unter den verschiedenen Kays und Magazinen mittelst der Dreh - oder Aufzieh.*brücken bewerkstelligt. So liegen z. b. die werfte und Magazine der ostindischenCompagnie in Amsterdam t. 52 . und die Magazine der Marine in Enkhuysen t. 63 .sehr gut. Coppenhagen hat gleichfalls ein musterhaftes nocal, an die Canäle und aufden Inseln, sind die Magazine sehr gut situirt. Auch in Frankreich ist diese Maafs-regel in einigen Häfen befolgt; so werden z. b. die drey Bassins und der Hafen zunavre grofse vortheile beyrn verkehr ^gewehren. Auch ist die Distribution des Zim-mer- und Holzplatzes zu l’orient t. 02 . und des Hafenbezirks von xoulon muster-haft, weil auf den Hafendämmen t. ÖO die leichten Magazine stehen, und auf derInsel de la mature, dasjenige, was zum Bau der schiffe nöthig ist; auch in den schop-pen auf den Hafenwänden kann das Bauholz, nicht weit von der schiffsdocke, auf-bewahrt werden (man sehe die Beschreibungen der Häfen von Toulon und ifavre).
Alle canäle,Bassins und die Häfen, müssen der Fuith einen freyen üurchßufs lassen,wenn die schleusen offen stehen und der Hafen gespühlt werden soff. Es dürfen also