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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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könnte, wenn ihr Bett nur aus beweglichem Material besteht, und keine Kosten ge-spart werden dürfen,

§. 17. Was die Lage und Einrichtung der Flufshäfen betrift, so werden sie indem Flusse selbst oder seitwärts ins Land hinein angelegt. Aber in schnellen Flüssen, dieeinen starken Eisgang haben, wie der Rhein , werden die Häfen nur dann im Flusseangelegt werden können, wenn das profil des Flusses in der Nähe der Hafenstelle,zu breit ist, oder wenn eine Insel im Flusse liegt, wie bey cölln (t. vi.)*- Geht derFlufs durch eine Stadt und dient er unmittelbar zum Hafen, wie zu Brest und Nantes (t. Ö2.) so sind massive und bequeme Kays nöthig. Diese müssen breit seyn, undeinige Schuh über den höchsten wasserstand des Flusses hervorragen. So einleuch-tend diese Vorschrift ist, sind doch die Kays, selbst von Rotterdam, Hamburg undAmsterdam zu niedrig. Sonderbar ist es, dafs man in den beyden ersten Städten,wo die Gefahr so augenscheinlich und die Folgen der riebcrsehwemmung schon öftereräusserst nachtheilig gewesen sind, für zweckmäfsige Anstalten , diese uebel zu he-ben, keinen sinn zu haben scheint, und dafs des Professors BÜsch Vorschlag: zur Si-cherung Hamburgs , von keinen Folgen gewesen ist, und keine nähern Untersuchun-gen veranlafst hat.

Wenn sich in einem reissenden grofsen Flusse kleine Flüsse einmünden, sobenutze man diese zu Häfen, und suche, wo möglich, einen spühlbusen und spühl-schleuse anzulegen, um sie zu reinigen, Ihre Mündung liege ausser der Direction deshohen Eisganges von dem Eisstrome des Hauptflusses, und sey mit dauerhaften undhohen Bauwerken gedeckt, damit der Eisgang des Hauptflusses nie in sie eindringenkönne. Häfen, die ausser der Direction des Flusses liegen, aber keine spiihlschleusenhaben , treffen wir vorzüglich am Rhein, als z. b. bey wesel, Emmrich, Düsseldorf undOrsoy. Manches Flufslocal wird, ehe ein Hafen angelegt werden kann, rectifieirtwerden müssen ; das Fahrwasser selbst nach dem Hafen, wird in Hafendämmen ein»zuschränken seyn, um die Geschwindigkeit des Flusses, also dessen Tiefe zu vergrös-sern. Dieser Fall ereignete sich in der oüna bey Riga , und dieser Flufs ist zwischenzwey'Dämmen geleitet.

Die zweckmäfsige Distribution der Flufshäfen ist immer diejenige, wobey derHafen seitwärts des Flusses in das Land hineingelegt wird, und dergestalt, dafs er indie Stadt hinein länglickte Bassins bildet, wie zu Gouda, Schonhoven (t. 33.), Rotter-dam , nordrecht und mehrere holländische Flufshäfen. Da ich einige davon als Bey-spiele beschreiben werde, so würde es unnöthig seyn, hierüber noch weitläuftigerzu handeln.

Ich will hier zugleich auch noch dasjenige anführen, was bey Abschlufs- oderSicherungsdämmen berücksichtigt werden mufs: soll nähmlicb der* Hafen in dem Flufsselbst angelegt werden, so mufs der-sicherungs - oder nafendamm, welcher denr Hafenvon dem eigentlichen Strom trennt, dergestalt angelegt werden, dafs die schiffe in