Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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aussen 6 zoll oossirung auf jeden Fufs Hohe. Jede Faschmenlage ist mit zäunenund wippen befestigt, und mit Klayerde beschwert. Unter dem sturzende der un*tern Faschinenlage wurde, da wo der Grund trocken war, eine einzelne Faschinen-schichte gespreitet. Wo der Grund aber nicht trocken war, da wurde eine ganzeBuschlage 2 bis 3' breit gelegt, und diese ward mit Erde beschwert, worauf dannerst das Faschinenpackwerk, welches mit wippen und 10 Schuh langen pfählen auf denGrund befestigt wurde, zu liegen kam. Der ganze Deich war dergestalt von Erdeaufgekarrt, dafs seine muldenförmige Krone eine Breite von 20 Fufs erhielt. Dochwir überheben uns der Beschreibung aller Dimensionen, da die Gestalt des Deichesauf Tab. 47. gezeichnet ist. Seine äussere Dossirung ist aber mit steinen belegt,nämlich an der Nordwest - und Nordostseite sind vor dem Faschinen-Packwerke, 1 bis11 Fufs unter der ordinären Fluth, Bricksteine geschüttet. Mit eben, diesen ist überdem Packwerke 20 Fufs Breite und etwas über einen Fufs hoch die Dossirung belegt,darauf liegen schwere nordische Steine. An der siidwestseite ist die äufsere Dossi-rung zwey schuh dick, blofs mit Bricksteinen, von der schootervlakte an bis 5 / überdie ordinäre Fluth, beschüttet. Endlich ist die südöstliche äufsere Dossirung so mitBricli - und nordischen Steinen belegt, wie es das profil zeigt. Das übrige der äus-sern Dossirung ist im verband mit Grassoden besetzt. Gleichwie vor der Nordwest-seite, so ist vor der Nordostseite und um den Deich herum ziegelgraus und ganzeZiegelsteine zwey Fufs dick, geschüttet, wie diefs die Zeichnung deutlich macht. Dawo der Grund zu niedrig war, wurde er zuvor mit Klayerde angesetzt.

$. 40. Weil in diesem beschriebenen Deichbezirk eine schleuse angelegt wer-den sollte, so war es nöthig: einen Theil desselben offen zu lassen, und dann miteiner Abdämmung oder mit einem Fangedamm (*) zuzuschliefsen, den man nach Ver-fertigung der schleuse wegnehmen konnte. Dieser Damm (t. 83. Fig. vx. xvi. u. xvii.) wurdein gebogener Form (toogs gewyze) auf die ränge von 207 / , und die sehnen waren1Ö0 / lang, aufgeführt. In ihm wardein hölzernes siel A von 3 rufs weit, und 3 / hochgelegt. Sein Körper wurde von zwey pfahlreihen a c Fig. xvi. formirt, jeder plahl war 22 bis' lang, und wurde 8 bis Q' in den Grund gerammt, vier davon kamen auf 12' Länge,mit 3 zoll schräge zu stehen; ihre Köpfe ragten G-f- Fufs über die ordinäre Fluth her-vor. Auf diese nöhe standen die zwey pfahlreihen, 15 y von einander. Und obgleichder Kistdamm eine gebogene Form erhielt, so wurden doch die pfähle auf der Längeeiner Gmiplanke (auf 30 Fufs), die 8 bis 10 zoll im Quadrat stark war, und aus Tan-nenholz bestand , in einer geraden Richtung eingerammt. Diese Gurtplanken e und f wur-den der Festigkeit wegen 18 zoll unter den pfahlköpfen in die pfähle selbst eingelassen,und mit 5 zoll starken eisernen Spyckers, in denen 1 zoll starke Spliefsbolzen einge-

(*) Ich habe diese Abdämmung, welche nach der Anlage der Schleuse, deren cozistruction im zweytenBande beschrieben wird, nach dieser von Conrad gemachten Erklärung gezeichnet, indem ich in Hol­ land nicht einen Flau. davon erhalten konnte* «