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keine Bewegung der Ebbe und rlutb ist, nie frey vom schlämm seyn, weil das täglicheverkehr, die cloacken der Stadt, die Vermischung des Regenwassers mit dem lueer-wasser — einen Bodensatz entbindet — solchen erzeugt und anführt. Dieser schlämmwird nun in den Häfen von Toulon mit Maschinen ausgebaggert, die ich im zweytenBande beschreiben werde. Der Neue - Hafen ist vorzugsweise für die Marine be-stimmt; anseinen wanden oder an dem Kay, dessen construction ich im 2ten Bande beschrei-ben werde, liegen die Kriegsschiffe, wie es auf dem plan mit puncten angedeutet ist;der Alte - Hafen ist mehr für uauffarthey - als Kriegsschiffe bestimmt. Jener kannzwanzig Linienschiffe, und eben so viele Fregatten beherbergen. Der Handel vonToulon ist nicht Unbedeutend, insbesondere ist der mit Getreyde und oehl beträchtlich.
§. 4Q. Die nage der Hafen mit ihren Magazinen wollen wir nun näher kennenlernen, und zugleich dasjenige, was die Engländer bey ihrer kurzen Anwesenheit imJahr 1793 zerstört haben, ohne der schiffe, die sie fanden und verbrannten, speciellzu gedenken (*). Alle Magazine haben eine musterhafte rage, stehen in bequemerund zweckmäfsiger communication, und doch isolirt. Das General-Magazin (a)fafste ungeheure vorräthe, und ist von den Engländern verbrannt; so wie auch dasMagazin (b) , welches die Takellagen aufbewahrte, und worüber der segelmacherbo-den lag. Ferner das Gebäude (f), welches für Waffenarbeiter, für die Tischlerblock- und scheibenmacher-werkstätte diente; die schoppen (n), für Bramstangen undMasten, und die Hellinge, worauf sie gezimmert wurden; das Magazin (x) auf dem~ Hafendamm, worin Zimmerholz aufbewahrt wurde, und es nahm das ganze HÖft ein.Gegenwärtig existiren noch folgende Gebäude und Hafenanlagen: als das Artillerie-werft an dem r.ay vor der Bastion c liegend. Dabey stehen die Schmiede und Ku-chen. Auf diesem werft liegt auch ein Schiff, zum exereffen der Kanonire bestimmt.
' Die angränzende Bastion umschliefst das Magazin c, welches die Bedürfnisse für jedeseinzelne schiff des Marine-Departements von Toulon aufbewahrt, d Sind die sclimie-“den für die schiffskiiperey , und e das Gefängnifs. Das militairische Magazin g unddie Academie p für die see-cadetten, und zwischen beyden die spinnerey, welche100 schuh lang und oben gewölbt ist, fassen die Insel de la mature, nach der nörd-lichen Seite, ein. In h liegt eine Vertiefung oder Gracht zur Aufbewahrung derschiffs- Bauch stücke. Die schiefen Flächen oder Hellinge, worauf das lebendige werkdes schiffs, das ist der Theil, welcher im wasser geht, oder auch alte Schiffsrumpfeaufbewahrt, werden, liegen bey k. I Ist das Schiffswerft, worauf schiffe von 74 Ka-nonen gezimmert werden. Der zimmerplatz für Masten und Bramstangen ist m.Daneben liegt die Gragt (i) oder der Wasserbehälter, worin die Masten und Bram-stangen unter wasser gehalten sind, um gut conservirt zu werden. Auch bey zu hält mandie mastbäume so unter wasser, Auf der xordost - Seite der Inseide la mature ste-
(*) Sie verbrannten im Neuen • Hafen die Maschine zum Kiehlholen und eilf Kriegsschiffe, auf der Rhede aber fünf Kriegsschiffe.