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In so fern die nrehthore nur die ordinaire Fluth zurück halten dürfen, so wurdensie erniedrigt. Auch die hohe verticale Mauer am Hintertheil der schleuse ward abge-tragen, weil sie nicht so hoch zu seyn braucht als sie ehemals war. Um die grofsen Thorevor dem Wellenschläge zu sichern, kommen in einer zu machenden Verlängerung der Mau-ern zwey Fugen zum Einlegen von schüttbalken, an denen es zuvor der schleuse fehlte.
Durch diese Anlage ist der Hafen von Helvoet, welcher im octb. 1812 als Kriegs-hafen erklärt wurde, sehr verbessert, und man wird dessen gute Eigenschaften in Zu-kunft zweyen Männern, Brünings und Blanken, verdanken, insbesondere wegen den da-selbst im J, 1802 etablirten schiffsdocken. Zur möglichsten schnellen Leerung diesernocke ist nach dem Entwürfe und unter Direction des Hrn, Blanken im J. 1801 eineDampfmaschine mit Q pumpen angelegt worden, welche 400 Tonnen wasser (a 5 0/ )in jeder Minute zu der Hohe von 6 bis 7 Fufs auffördert.
Ql. Den Hafen von srielle Tab. 40 und 63 , an der Maasmündung in Holland gelegen, kann man mit mehr Recht zu den Flufshäfen als den Seehäfen zählen: denndie Hafenstrafse mündet sich in die Maas ein und sie ist von zwey hölzernen Hafen-dämmen gebildet.
Die Innern-Häfen communiciren mit der Hafenstrafse. Die Hauptspiihl-schleuse,welche deswegen besonders merkwürdig ist, weil an ihr das erste Drehthor im Jahr1576 angebracht seyn soll, liegt bey . 4 . Ihr directer spühlbusen, das Bassin, ist klein;gröfser aber ist der Theil des Festungsgrabens von n bis e , wo Beeren liegen, und des-sen wasser zum spühlen dienen kann, wenn die Fluth durch das Bassin, bey d, ein-getreten ist. Eine zweyte spühlschleuse ist die bey c liegende Aufziehschleuse, derenSpühlbusen der Theil des Festungsgrabens von a bis d ausmacht. Die dritte spühl-schleuse, welche bey B liegt, hat Drehthore und der restungsgraben bis zum neeren eist ihr spühlbusen. In dem jetzt stillen Brielle, blühete damals, als die. Maasmündungfür seeshiffe eine hinreichende Tiefe hatte, der Handel sehr, und, die Distribution derInnern-Häfen ist auch zum verkehr gut gemacht, denn sie theilen sich in zwey Haupt-äste, und geben so einen grofsen Theil der Stadt Gelegenheit, von den Kays ab, diewaaren mit Bequemlichkeit in die Backhäuser zu bringen.
$. Q2- -Der Hafen zu Rotterdam ist einer der befsten mir bekannten rlufshäfen.
Die Innern-Häfen, deren Lage auf Tab. 40. angegeben ist, und die &lle mit derwaafs mittelst dreyer oeffnungen communiciren, haben massive Kays und breite Stras-sen; sind über Eilfhundert Ruthen lang und 16 bis 20 Ruthen breit. Die schiffsbau-platze liegen am östlichen Ende der Stadt, auf einer Insel und nahe am Flusse. Diecommunication mit dem Innern des Landes nach Haag und Leyden ist durch einen Ca-nal bewerkstelligt: doch diefs ist ja bekannt genug; aber nicht so sehr die Gefahren,welche Rotterdam, wegen der Verringerung des Fluthstroms in der Maas und der Ver-sandung dieses Flusses, bedrohen, und ich verweise in dieser Rücksicht auf den 1 . b.S. 423.