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verschiedene Seezeichen, die zur zeit des Krieges weggenommen werden, errichtetDie Rhede von Portsmouth ist in allen Beziehungen sicher und vortrefflich. Ihr Grundbesteht aus Kiesel, daher der Hafen sich auch nicht verschlammt.
101. Plymouth, dessen Rhede (plymouth Sound Tab. Ö8.) von dem Lande gegenalle windstriche, ausgenommen von südwesten bis südosten, vollkommen gedeckt ist,wird nach Portsmouth für den gröfsten Kriegshafen in England gehalten, worin Öfters40 Kriegsschiffe und 25 Fregatten stationiren. Die eine der Innern-Rheden, oder deröstliche nafen, wird von der Bucht catwater gebildet, die von der bergigten Landspi-tze Mount- Batton, und von dem Fels, worauf die citadelle liegt, gedeckt ist. West-lich plymouth liegt, wie die Karte zeigt, -plym-nock; das ist der Bezirk, wo dieSchiffsdocken und Magazine etablirt sind, der das westliche plymouth ausmacht, unddies ist das eigentliche Etablissement der Marine, welches an einer trefflichen innernRhede oder dem westlichen nafen, genannt Hamoaza, liegt. Beyde Rheden werden vonder Insel st. Nicolas getrennt. Unter den Gebäuden und Anlagen der Marine zeichnetsich vorzüglich das Hospital aus: ferner das Arsenal, die acht schiffsdocken, die dreyZimmerplätze und die seilspinnereyen. Dann ist auch die citadelle von plymouthmerkwürdig, weil sie in den Fels eingehauen ist. Für die Hydrotechnik ist plymouthnur wegen der schiffsdocken wichtig, denn die Natur hat alle Hafen-correctionen über-flüssig gemacht. In dieser Hinsicht wird die in t. 68. gelieferte Karte eine hinlängli-che Idee von dem Local geben.
§. 102. Chatam an dem Flusse Medway , ist Englands dritter Kriegshafen.Er zählt zuweilen 40 bis 50 Linienschiffe und 20 Fregatten. Das Marine-Arsenal istbeynahe eine englische Meile lang und vortrefflich etablirt. In vier schiffsdockenwerden hier die schiffe erbauet.
§. 103. JVollwich, schernes und neptford haben für die Wasserbaukunst auch keinWeiteres Interesse mehr als die Docken geweliren, und da ich von dem sau solcher Dockennoch handle und von dem nafen Ramsgate gehandelt habe, so weifs ich von den eng-lischen Häfen nichts mehr zu sagen und komme wieder auf die französischen .
§. 104. Von der projectirten Anlage eines Kauffardeyhafens bey caen an dem orne -rlufs, und eines Kriegshafens, in der Nähe der Mündung dieses Flusses ; und zwarnicht weit von colleville t. Ö5. finden wir in dem me'moire, sur la navigätion del’orne in ferieure, eine sehr befriedigende Auskunft.
Der orne-Flufs, welcher sich 8000 Toisen, von caen ins Meer ergiefst, hat einemittlere Breite von etwa 80 Fufs. Sein Abhang ist in dieser strecke, selbst währenddas Meer zum niedrigsten steht, etwa 3.J Fufs, und dessen Mündung ist dergestaltversandet, so dafs nur kleine, etwa 6 bis 7 rufs tiefgehende Kauffahrer, während derpluth, nach caen aufkommen.- Diese Fahrt war indessen ehemals beschwerlicher alsjetzt, wegen den vielen Flufskrümmen, von denen wir noch ueberreste bey g (mansehe den Grundrifs von caen t, Ö5) gewahr werden. Zu verschiedenen Zeiten hat man da-