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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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drey nocken wurden auf einen wald von Grundpfählen erbauet, von denen ich keinDetail, welches gewifs lehrreich seyn würde, zu geben vermag. Diese gesammteMarine - Etablissements würden sehr gewinnen, wenn mittelst des canals von carracaoder des Flusses st. peter, eine Wasserstrasse für schiffe eröffnet würde.

Noch 'mufs ich des gemauerten Dammes oder der Chaussee, die der comman-dant oreilly , der sich viele Verdienste um cadix erworben hat,, anlegte, erwehnen.Sie fängt bey cadix an und geht bis Isle de Leone. Der Ingenieur du Bournial hatSie aufgeführt, und sie liegt etwa ÖO Fufs über das Meer. s. Fischers Reisen pag. 385.Die militairische Wichtigkeit und die feste Lage von cadix ist übrigens, durch den *jetzigen Krieg, hinlänglich begründet.

§. 118. Beschreibung des Hafens Gibraltar t. Ö2.

Gibraltar mehr berühmt wie unüberwindliche Feste als Hafen, verdient hier ge*wifs eine stelle. Die Natur hat es möglich gemacht, von der Ray vor Gibraltar alsHafen zu profitiren, denn längs ihr ist das ufer flach, und zur Anlage einer Hafen-stadt geschickt gewesen. Wie furchtbar steil ist aber nicht dagegen die Felswandlängs dem mittelländischen Meere? Gegen stürme und ströme aus Norden und Südenist die Bay durch das cap carmern gedeckt; ja diese Meersröme, die aus dem oceankommen, und das Königreich Fetz umlaufen (ßelidor Arch. hyd. $. 658.) erleichterndenen in die Meerenge von Gibraltar einlaufenden schiffen das Einkommen, und dieErreichung des Hafens: weil die Fluth Nord - Quart - Nordost aufwallt. In der ganzenBay ist bey 10 bis 12 Faden Wasser ein guter Ankergrund. Am Gestade von Gibral-tar , woran die ordinaire Flutli l6 Fufs hoch steigt, ist gleichfalls hinreichende Tiefefür die gröfsten Kriegsschiffe. Doch zur gröfsern Sicherheit der schiffe sind hier vierMeerdämme (l, 2, 3, und zwischen 2 und 3 der vierte) angelegt worden. Diese Stein-molen sind in der berühmten Belagerung zugleich Batterien gewesen. Der eine Hafena dient den kleinen schiffen zum Auffenthalt, denn er hat bey der Ebbe nur 10 bis12 Fufs wasser; aber der andere Hafen b, ist für die Kriegsshiffe bestimmt. Beson-ders wichtig sind diese Häfen dem Seemann bey südwestlichen und ost - nord - östli-chen stürmen, während denen es schwer fällt, die see zu halten. Wie höchst wich-tig ist aber nicht erst Gibraltar für England, in Hinsicht der Schiffahrt auf dem mit-telländischen Meer! Der Besitz von Gibraltar macht es den Engländern möglich, dafsdie schiffe ihrer Gegner nicht vom mittelländischen Meer nach dem ocean, und umgekehrtvon diesem nach jenem durch die Meerenge, ohne von einer bedeutenden Flotte es-kortirt zu werden, gehn können, und dafs ihre schiffe bey stürmen und nach See-schlachten in diesen Hafen einen sichern zufluchtort finden.

$. 11Q. Beschreibung des Hafens von venäres. t. Ö3.

Dieser Hafen besteht aus einer Bucht, die von der Natur gleichsam zur Anker-stätte bestimmt ist, wiewohl dessen Mündung noch enger seyn könnte, wenn dieSchiffe auch gegen die ostwinde gesichert seyn sollen. Er ist im Jahre 1770 mit

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