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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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und deren ränge 2 bis ()' beträgt, dergestalt auf ein aus fest gestampften Thon beste-hendes unterlager genau nebeneinander gelegt, dafs der Fufs des Mauerwerks eineschräge Fläche u, worauf die wellen sanft anlaufen, bildet.

Der andere iheil des seedammes o f und d c ist auf seiner Oberfläche, der soh-le von den Gewölböfnüngen gleich, mit grofsen und im Innern mit kleinern steinenregelmäfsig aufgesetzt, so dafs also auch diese Abtheilung nur 2 % zoll unter demhöchsten wasserstand des Bodensees liegt; und da die vordere Böschung mit grofsenund kleinen steinen belegt ist, so brechen sich darauf die wellen vollkommen.

Wie schön von der See zu dieser Hafen erscheint, gibt die auf der Tab. 104.dargestellte perspectivische Ansicht. Aeufserst überraschend ist es, wenn man im In-nern des Hafens längs den Gewölböfnüngen vorüber fährt, und dadurch verschiedenereizende Schweitzer-Landschaften erblickt. Vom 5. Dezember 1811 an wurde der Baudes Hafens von meinem ältesten Sohn, dem bey der General - nirection des wssser-Brücken- und strassenbaues stehenden Oberingenieur Karl von wiebeking, bis zumAugust 1812 vollendet.

Folgende Vorkehrungen sind für die Zukunft nothwendig: l) der mit dem Haupt-hafen mittels der oefnung g h in Verbindung stehende Vorhafen, welcher die Salz-schiffe aufnimmt und 300 der kleinsten Fahrzeuge des Bodensees, wovon jedes 200zentner ladet, einnehmen kann, mufs bey m eine Einfahrt erhalten und die pfahlrei-he n q ist vollständig auszubessern, damit die wellen abgewendet werden, 2) dienach der Richtung M i i in den see hineintretende pfahlreihe ist für die aus westenkommenden schiffe nachtheilig, insbesondere wenn der wasserstand so hoch ist, dafssie über die hier liegende sandplatte passiren können, indem sie durch diese vfahl-reihen verhindert werden, die Hafenmündung sicher zu erreichen. Diese pfähle müs-sen also mit nebeln eben so ausgehoben werden als die in dem Hafen gestandenenpfahlreihen fl, f n, De, cd und a b (bis auf einige hundert) bereits ausgehobensind, 3) In dem Hafen sind die Fig. l. Tab. 68. mit puncten angedeuteten Aiibinde-pfähle (duc d’alben) einzurammen; 4 ) au£ den zwo Endepfeilern e und f können nach,einer geschmackvollen Form, aus Eisen gegossene Laternen errichtet werden, welchealsdann mit dem Feuer auf dem Leuchtthurm I Tab. 104., für die schiffe sichere Leit-sterne abgeben werden. 5) Damit die von den west- und südwestwinden bewirktenwellen, vor des Hafens Mündung bereits geschwächt anlangen: so wäre ein Busch-steinhöft k l Fig. 1 . Tab. 68. bis zur Höhe von 10 schuh über den niedrigsten was-serstand, aufzuführen; 6) rnüfste die stadt Lindau den in dem Hafen liegenden schlämm(im nächsten winter) auf ihre Felder bringen und die cloake, welche jetzt in den Hafengeht, seitwärts abfiihren ! und endlich ist die innere Böschung des Hafendammes noch miteiner Berme von 6' zu verstärken, um Raum für die Steinböschung zu erhalten, welchesin der kurzen zeit nichts gemacht werden konnte.

Zum Beschlufs dieses Kapitels will ich noch anführen, dafs, wenn man bey weitausgedehnten seichten stellen, an solchen Seen und Meeren, welche keine Fluth ha-ben, und wo ein Flufs nicht die Fahrstraße abgeben kann, Häfen anlegen will, die-se durch lange über die untiefen gehenden Dämme a b und Flügeldämme c b d

oder b c oder auch d b gebildet werden mögen T'rWT

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letztere, das sind die die herrschenden wtfnde abhaltenden Dämme, sichern diefe gegen die wellen, und die erstem (a b) dienen zur communication mit dem fe-sten Lande; sie können daher (in der nähe des ufers) nur aus einer sebrückung be-stehen. Wo auch schädliche winde zwischen c e in den Hafen einstehen, kannman noch einen Damm e f anfführen, wiewohl der Damm a b c allemahl gegen dieherrschenden und heftigsten winde gerichtet seyn mufs.

denn

schif-