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dient hat, *) so ist doch die Methode für Hafendämme zu kostbar. Ein englischerArchitect Herr- semple war ein grofser Freund davon, und seinem suche (reatrise anbuilding in water) gemäfs, mögen wohl die übrigen englischen Architecten sich ihrerbey den Hafenwänden gerne bedienen, um nur dem Baumeister der Westmünster»rücke nachzuahmen.
151. Keines aller in Kästen gebauten werke ist gröfser als die Docke vonToulon , und wenn man die Methode, wie dieser Kasten construirt und versenkt wur-de, iin vierten Kapitel, mit Aufmerksamkeit liest, so kann man sich die Versenkungjedes andern Kastens mit Mauerwerk denken.
152. Die Römer kannten diese Methode, und bedienten sich statt der Ka-
sten, alter schiffe, welche sie mit Steinen und Mörtel füllten, und versenkten. Indem Hafen der Tiber , versenkten sie so, unter Claudius Regierung, das schiff wel-ches den auf dem platze vor der peterskirche stehenden Obelisk nach Italien hinübergetragen hatte. «
$. 153., Die vämme der neuen-Darse (des Neuen Hafens) zu roulon (t. 66.Fig. 5 ) wurden anfänglich von steinen aufgeschüttet. Achtzehn zoll unter der Ober-fläche des niedrigen Meeres ist diese Steinschüttung sorgfältig geebnet. Auf diesefläche legte man einen Balkenrost i h, dessen Felder 30 zoll ins Gevierte hatten.Er war tlieilweise, 8 bis 10 loisen lang, auf dem Bauplatze znsammengefügt, wurdeso ins Meer und auf die Steinmasse geschoben. Man entfernte ihn 15 Fufs von deräufsern Böschung, gab ihm also einen schweren vorgrund, welches eine sehr nöthigeVorsicht ist, im Falle die steine noch herabgeworfen werden. Auch erhielt dieser Rostdie darauf zu setzende Mauer, mithin eine grofse Festigkeit. Derselbe Rost ist zwey Fufsbreiter als die Mauer h. Nachdem er fertig war, sollte er mit schweren steinen belegtwerden , damit derselbe recht niedergedrückt werde. Nach einigen Monaten wollteman die irregulären grofsen Steine fortnehmen, und jetzt die Mauer auf das gesenkte undvorbeschriebene Fundament aufführen. Diese letzte Vorsicht, ist, wie Belidor §. 828.bemerkt, unterlassen worden, und die schiefsscharten der Batterien, worin die Kano-.nen, nach der Hafenseite, in den Gewölben / c d stehen, werden vom hohen Meerebenetzt. So viel hatte sich das werk gesenkt, welches nicht geshehen sein würde,wenn man das Fundament, vor dessen Beendigung, eine zeit lang mit grofsen Stei-nen beschwert hätte. War die Mauer bis zu den schiefslöchern d e aufgeführt, sowurden grofse steine d c aufgesetzt. Nach der Hafenseite ist gleichfalls ein Rost c agelegt und die kleine Mauer a ist mit grofsen Felsstücken eingefafst. Wie die Brust-wehr von k bis g aufgeführt ist, zeigt das profil.
*) Beiidol' ater Theil 876 schlagt vor: prismatische Kasten von Holz mit Mörtel und Steinen zu füllenund diese aufeinander zu legen, so dafs immer einer zwischen zweyen inne liegt. Für solche Kisten,sind aber die Sinkstücke unendlich wohlfeiler und dauerhafter.