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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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den zwo Mauern, au refus, eingerammt. Der Raum, welchen die zwo Mauerabsätzegegeb.en hatten, der nun von der squndwand eingeschlossen war, wurde mit Mörtelund Kieselsteinen gefüllt. Man hätte auch diesen Zwischenraum bis auf eine gewis-se riefe vom wasser befreyen können , sobald der cement der Mauer schon eine Un-durchdringlichkeit gab, und welches, wenn man das Mauerwerk hätte ruhen lassen,können, der Fall gewesen seyn würde. Alsdann konnte der Raum ausgemauert wer-den! Ueber diesen Ausgufs machte man nun die Mauerverbindung regelmäfsig, führ-te die Mauer so hoch als nötbig war und bekränzte das Ganze mit zwey Lagen Werk-stücken. Die obere Lage wurde wie Fig. 4. zeigt, construirt und mit eisernen inBiey eingegossenen Klammern versehen. Auch ist der eine Stapel bey Toulon in dreysolchen Kästen aufgemauert worden, nur mit dem unterschiede, dafs man von dengesenkten Kästen, in einer Entfernung von 6 Fufs, eine Spundwand a Fig. 5, Tab. ÖT.um diese pfähle b auf 3 rufs Abstand, einrammte, und den zwisehenraum a c mitErde gefüllt hat.

Diese letztere Methode gewährt den vortheil, dafs durch die Seitenwände keinWasser durchdringt; dafs man die Mauerarbeit nicht übereilen, darf, wohl aber dieMauer sich setzen und erhärten kann.

$. 183. Von den Kays auf Felsen ♦

Werden die Kaymauern auf einen Felsengrund erbaut, so wird man die Vor-sicht gebrauchen müssen, -die untere Steinlage mit dem Felsen durch das Einhauenvon Vertiefungen, und nach der Figur von Schwalbenschwänze zu verbinden. DieConstruction des Leuchtthurmes auf dem Felsen pdystone t. 53. gibt hiezu die befsteAnleitung, ohne dafs ich nöthig habe, sie hier schon auseinander zu setzen, undich verweise deswegen auf das vierte Kapitel.

§. 184. Von den hölzernen vorsetzen oder nolzwänden längs Hafen und Bassins.

Holzwände , oder auch Verschalungen genannt, sollten nur daselbst angelegtwerden , wo augenblickliche Sparsamkeit, oder eine schnelle Vollendung es nothwen-dig macht; denn sie können ungeachtet aller Sorgfalt, die man mittelst einem Anstri-che von Theer und dergleichen anwenden mag, nicht lange der beständigen Abwech-selung von Nässe und Trockene widerstehen. Ist nun gar der Holzwurm in dem Ha-fen, so sind sie nur auf io bis 20 Jahre haltbar, es sey denn, dafs man Eichenholzanwendet, welches auch im Freyen, wo es nafs und trocken wird, eine weit längereDauer als Nadelholz hat. Soll nach dieser zeit eine neue Holzpfahlwand errichtet wer-den , so mufs man sie vor die alte zernagte hinschlagen, und auf diese weise wirdder Hafen kleiner, es müfste denn die alte pfahlwand ausgezogen werden. I-Jt aberder Ingenieur wegen Geldmangel oder anderer Localverhältnisse genöthigt, eine höl-zerne vorsetzung zu erbauen, so kann er dies auf verschiedene weise bewerkstelli-gen, und ich will sonach einige Methoden hier anführen. In vielen Fällen, und be-sonders, wenn die vorsetze nicht sehr hoch ist, etwa nur 12 Fufs über die Ober-fläche des wassers hervorragen mufs, wird man sich derjenigen Methode bedienen