Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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»urchmesser stark und 60 bis QO Fufs lang. Mit den Enden stiefsen sie aneinan-der und waren dichte nebeneinander gelegt, so dafs sie eine regelmäfsige Ebenebildeten, welche die Basis des Flofses ausmachte. Ueber diese Masten lagen drey undzwanzig Reihen von aufeinander gelegten Balken sc, rig. 1., die 40 bis 60 Fufs langund 20 bis 24 zoll ins Gevierte stark waren. Sie waren Q Fufs im Lichten von sbis s von einander entfernt und machten mit den Masten rechte Winkel. Jede sol-che Balkenlage bestand aus 2 Balken sc oder aus 3 Balken scf , F. l. und war 112Fufs lang , welches die Breite des Flofses ist. Die untersten Balken b waren an dieMasten mit Tauen z> befestigt, auf diese aber die zweyte und dritte Reihe mittelsthölzerner zwingen e. Die zweyte Balkenlage wurde auf die unterste s dergestaltgelegt, dafs ihre mitte die Enden von diesen bedeckte. Gleiche Vorsicht wurde mitdem dritten Balken c, in Rücksicht der zwoten, beobachtet. Die Balkenlagen standenalle vier rufs über die Masten, und zu dem Ende waren in den mehresten nurzwey Balken, jeder von 2 Fufs hoch, nöthig. Kleine Ungleichheiten wurden mitFlankenstücken, die man zwischen zwey Balken legte, ausgefüllt.

In jedem def 22 Felder, welche die 23 Reihen von Balkenlagen formirten, ohnedie Endefelder zu rechnen, wurden drey Reihen von 2 6 leeren Tonnen g (jede zu 4Banken) also 78 Stück, gelegt. Diese 22 Felder und die beyden Felder an den En-den fafsten demnach 1820 Tonnen. Ueber je drey Tonnen wurden Bauhölzer h, dieunten nach der Tonnenform concav ausgehölt und oben glatt waren, gelegt, undmittelst um die Masten a geschlagener Taue i an diese Masten und auch unterein-ander befestigt, damit sie von dem Druck des Wassers nickt gehoben, und die vierzoll starke Plankendecke, welche nicht auf die Tonnen, sondern auf die Balkenlagegelegt ward, nicht aufheben konnten. Diese plankendecke, 9 bis 10 nifs vor dem

Kasten hervorragend, wie dies die perspectivische Elevation t. 61, (Elevation perspec-tive du Caisson etc.) zeigt, diente nicht nur zur Schonung der Tonnen, sondern auchzum Bauplatz, worauf das werkholz zum Kasten aneinander gesetzt und gefugtwurde. Die Planken 1 , von denen sie gebildet wird, waren aber nicht festgenagelt,damit sie desto leichter weggenommen werden konnten. Auf dieses Flofs wurdendann endlich Tragehölzer t rig. 2. genau auf die Balkenlagen c gelegt, von denenwir nachher reden wollen. Diesen ihre Hohe beträgt 4 Fufs*

Die construction des Kastens wurde angefangen, sobald das Flofs fertig war.Auf die sieben Reihen Tragehölzer n wurden eben so viele Reihen von Kielplankengelegt; und die 150 Ribbon (membres), welche den Kasten bilden, sind sieben Fufshoch mit Brettern beschlagen, damit der Kasten nicht schwerer als die bestimmten2000 Lasten sey. Der innere xheil des Kastens, welcher, wie gesagt, auf dem Elofsgezimmert wurde, war in acht gleichgrofse Kisten Fig, 2. eingetlieilt, die von ein-ander durch starke und gut gefügte Balken - scheidwände gg abgesondert waren, sodafs gar kein wasser in sie eiadringen konnte. Der zweck dieser nisten bestand