Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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und er ist 18 Fufs breit. Dessen Neigung verhält sich zur Lange, wie 1 : 14. Be-lidör Tom. ii, §, 858. bemerkt sehr richtig: dafs es zu steil, zu kurz und um 6 rufszu schmal ist. Wahrscheinlich ist es nur für Galeeren erbaut.

Um den Grund zu ebnen, bediente man sich der gewöhnlichen Baggermaschi-nen und mit denselben wurde eine Fläche von 36 Toisen lang und 10 Toisen breitgeebnet. Sie erhielt 4 Fufs Abhang, so dafs sie oben 18 Fufs und am Ende 22 x?ufsunter dem Wasserspiegel lag. Jetzt wurden drey Kasten , jeder 6o Fufs lang, derge-stalt gezimmert, so dafs sie nur einen einzigen Kasten, nach der schräge des Sta-pels, ausmachten, dessen Hohe oben 22 Fufs und unten 2Ö Fufs betrug. Ehe mandie Kästen versenkte, wurden die drey seiten mit einer Spundwand a Fig. 5. t. 6t.in einer Entfernung von Ö Fufs, umgeben. Längs dieser kamen Gurtungen, vor

welchen man pfähle b auf 3 Fufs Abstand einrammte und an diesen wurden diejeni-

gen Taue befestigt, welche die nisten über den Bezirk hielten, auf welchem sie ver-senkt werden sollten. Nachdem das Mauerwerk in jedem Kasten bis auf eine ge-wisse Höhe aufgeführt war, um , mittelst dessen schwere und des einzulassendenWassers, den Kasten sinken zu machen, liefs man den obern Kasten auf den Grund,indem in ihn Wasser eingelassen wurde. Jetzt wurde der Zwischenraum a c mitThon ausgefüllt; auf diese weise konnten die Kästen vom Meere keine Erschütterung

leiden. Nun pumpte man das wasser aus denselben und mauerte sie so weit aus,

als die Oberfläche des Stapels gehen sollte. Auf diese weise verfuhr man auch mitden übrigen zwo Kästen, Um das gesammte Mauerwerk, welches mit Verzahnungen,in der Nähe der Scheidewände stehen geblieben war, zu verbinden, wurden dieScheidewände der Kasten c c abgeschlagen. Sobald die Mauer vollkommen erhärtetwar, wurden die Spundwände a b ausgezogen und die seitenwände der Kästen gleich-falls abgenommen. Diese Methode war defswegen mit solcher Vorsicht gewählt,weil die Mauer nach einer schiefen Fläche aufgeführt werden mufste , also einen un-gleichen Druck oder schwere hatte, folglich konnten die Kasten nicht gleichförmigsinken. Der Stapel wurde dann oberhalb mit Quadern gedeckt, wie Fig. 4 . zeigt.Aber die steine sind zu klein , und deswegen mit Klammern verbunden , welche Me-thode mit Recht getadelt zu werden verdient: denn man mufs des Eisens beymWasser so wenig als möglich gebrauchen, weil es rostet, und vorzüglich vom see-wasser verkalcht oder oxidirt wird. In der 5, Figur t. 67 . sehen wir: dafs der Ka-sten mit vertical - Planken bekleidet ist, und dafs diese die Dichtigkeit geben; dafser unten mit Bruchsteinen und oben mit Quadern ausgemauert ist. Dergleichen Kä-sten, die wasserdicht seyn sollen, mache man lieber aus horizontalen Balkenlagen,und bringe nach aussen verticale Gurtungen an; alsdann wird man sich nicht nureine lange Dauer, sondern auch Dichtigkeit versprechen können. Ich habe von derDichtigkeit solcher aufeinander horizontal liegenden v HÖlzern die überzeugendsten bc-

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