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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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Ingenieur du eherne hat sie 1775. erbauet und sein Andenken dadurch verewigt.Die Leuchthuppel Tab. 66. F. l. und 2. hat Q Fufs im Durchmesser. Die Rückwän-de der rampenbüchsen stehen von c bis d und von g bis h Fig. 2, fünf Fufs aus-einander. Es sind zwey Reihen Lampen a und b, welche auf eisernen Kreutzarmencd u. ef rig. i. und c d g h f. ii. auf dem eisernen Ringe, welcher an diesenKreutzarmen befestiget ist, stehen. Beyde Lampenreihen hangen durch die Stäbe i izusammen. Mittelst dieser Stäbe und der gezahnten Stange f F. n. können die sreu-tze und also auch die Lampen hoch und niedrig gestellt werden, um sie bequemanzuzünden* In jedem Range stehen acht Lampen, von denen im untern hat jedeLampe drey Dochte und im obern zwey Dochte, so dafs in allem 40 nochte brennenkönnen , wenn das wetter trübe ist. Die concavspiegel haben die Form c jo Fig. ix.und von vorne anzusehn die Form c d Fig. in. k g Fig. ii. ist die oehlbüchse, und eder 2 zoll breite und 2 Linien schmale zeug Docht. Durch die Mauer, worauf diereuerkuppel oder Laterne steht, gehen drey horizontale oeffnungen l. 2. 3. Fig. 1.und durch das Kupferdach Fig. iv. zwey verticale Röhren rr rr. Diese fünf oeflfnun-gen unterhalten einen Luftzug, um das Brennen der Dochte zu befördern. Unterdem nach sind zwischen den verticalen eisernen Stangen k 6o starke Spiegel-Glas-scheiben, jede ist zwey Fufs. hoch und 18 zoll breit, und sie sind zwischen eiser-nen Stäben befestigt.

Die Figur und Form der äufserst glatt polirten Blech - Reverberspiegel *), wel-che die strahlen des Lichts gerade vorwärts werfen, scheint mir sehr zweckmäfsigzu seyn; insbesondere mufs die grofse concavität zur Verstärkung des Leuchtens we-sentlich beytragen. Der Lampenapparat ist also sehr einfach. Die Luftzüge erhal-ten die Lampen beym Brennen und mäfsigen die wärme in der Leuchtkuppel, wel-che ohne sie unausstehlich seyn würde. Diese horizontalen Luftzüge scheinen andem Memeler Leuchtthurrne, welcher übrigens von Lilienthal — ein rühmlichst be-kannter Praktiker — mit vieler sachkenntnifs angelegt ist, zu fehlen, oder es müfs-te dann die durch den Thurm aufgehende oeffnung, wodurch die nöthigen Sachenin die Kuppel aufgewunden werden, unbedeckt seyn; welches aber doch von keinemEffect seyn wird, wenn die Fenster und die Thurmthüre so wie die Thüre in derKuppel zu ist, wofür der Lichtwächter sorgen dürfte, insbesondere bey stürmischerund kalter Witterung. Auch scheint mir die Bewegung und die Stellung der Lam -

*) Sie sind von den pariser Strafsen - Reverberlampen darin unterschieden, dafs sie Seiten - Ausschnitte(r. in.) haben. Diese sind etwas zu stark, weil sie dem rieht seitwärts eine Ausbreitung gestatten,welche bey Straßenlaternen nothwendig ist, aber die untern und obern Ausschnitte sind, wegen demfreyen Spiel der Flamme und um den Luftznä von unten auf nicht zu hindern, zweckmäfsig, und die-se haben auch die pariser Lampen. Dafs die Seitenaussclinitte nicht nöthig sind, beweisen auch dieLampen auf dem Leuchtthurm zu Liverpool ; denn die neffectors oder neverberspiegel sind daselbst pa-rabolisch. Der vordere noclit besteht aus Baumwolle und aus einer Kanne tröpfelt das Oehl in ein mitder iioclitröhre communicirendes Kästchen,

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