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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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sieb an den damaligen Präsidenten der künigl. societät der Wissenschaften In London ,den Grafen von waulesfield, dafs er ihm den geschicktesten Kopf zn einer solchenUnternehmung anzeigen möchte. Der Graf w, empfahl ihm Hrn. smeaton als einenMann von vorzüglichem Genie, der sich durch Erfindung und Verbesserung mechani-scher Werkzeuge berühmt gemacht, und deswegen 1753 . zum Mitglied der societäterwählt worden sey, und der sich überdies durch die glückliche Ausführung seinerbisherigen Unternehmungen allgemeines Zutrauen und Beyfall erworben hätte. Hr.weston trat hierauf mit Hr. smeaton in Unterredung und fand ihn zu uebernehmungeines so wichtigen Baues geneigt. Der erstere, h. weston, sowohl als die übrigenTheilhaber, waren der nieynung, dafs der neue Thurm ganz nach den von nüdyersbefolgten Grundsätzen, von Holz, aufgeführt werden mixfste, theils weil sie mit Rechtbehaupteten, dafs die Richtigkeit der Grundsätze durch die Erfahrung bewiesen wor-den sey, theils weil sie die vorgefafste Meynung hatten, ein hölzerner Thurm könnewegen der Elastizität des Materials, der Gewalt der wogen besser widerstehen als einsteinerner. Endlich fürchteten sie sich: dem Tadel des Publikums auszusetzen, wennsie, vielleicht mit gröfsern Kosten, einen weg einschlügen, dessen zweckmäfsigkeiterst die Folge beweisen sollte. Smeaton wiederlegte aber ihre zw r eifel durch die vor-läufige Frage: ob, wenn er sie durch seine zu machenden Entwürfe und Zeichnungenüberzeugen könnte , dafs ein zweckmäfsig erbauter steinerner Thurm alle Vorzüge ei-nes hölzernen mit der Unzerstörbarkeit durch das Feuer vereinige, sie alsdann die et-was gröfsern Kosten eines steinern Gebäudes nicht scheuen wollten? Als sie dies ein-miithig bejaht hatten, schritt smeaton zur Untersuchung der vorhandenen altern zeich-nungen-und Modelle, und zur nähern ueberlegung des von ihm zu befolgenden’plans.Die conische Gestalt des leztern Leuchtthurmes , so wie die Sicherung seines Standesdurch eingelegten Ballast von steinen fand er sehr zwekmäfsig, hingegen schien ihmdie Grundfläche des Thurms gegen die obern Qeerschnitte desselben etwas zu kleinzu seyn, und diesem umstand schreibt er das bey heftigen stürmen bemerkte schwan-ken des alten Thurms zu. Er schlofs nach sehr richtigen Grundsätzen der Mechanik,dafs man einem Gebäude der Art einen desto sichern stand geben würde, je gröfser manseine Grundfläche machte, je näher man den schwerpunct des Ganzen zu derselbenbrächte und je kleiner die ganze dem wasserstofs ausgesezte Fläche würde. Indemer so über die befste Figur des zu erbauenden Thurmes nachdachte, stellte sich sei-ner .Einbildungskraft die Idee eines grofsen Eichbaumes dar. Die grofse Gewalt', wel-che dessen ausgebreiteten zweige dem windstofs darbieten und die Harte , mit wel-cher sein besonders gebildeter stamm dieser Kraft widersteht. Es erhebt sich aberder stamm von seinen wurzeln mit einem beträchtlichen Queerschnitte, der anfäng-lich schnell'bis auf •§- seiner nicke, dann aber wenig und endlich gar nicht abnimmt,bis er in einer Höhe von 12 bis 14 Fufs, wo. er die Hauptäste austreibt, wieder et-was zunimmt. Dies gibt dem stamm unten eine concav gekrümmte Gestalt, die