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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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den Rauchfang. Die punctirten Linien kk (f. 46 . t. 53.) bezeichnen die achteckigte Grundflä-che der Laterne; m m m zeigen die steilen des eisernen Geländers; nnn die pfeiler dessel-ben. Die Laterne und wie die Lichter hangen, dies sehen wir in Fig, 8 . und g.T. 52.Die acht wiukelpfeiler Q.) sind von gegossenem Eisen und werden oben durch

breite Klauen , welche auf flache eiserne stabe, ein zoll dick, vier zoll breit, auf-geschraubt sind, festgehalten« Man sieht diese Verbindung noch deutlicher in Fig.24. Tab, 54. In Fig. 8 . Tab. 52, bezeichnet a b den eisernen Ring des grofsen Leuch-ters von 6 Fufs 4 zoll im Durchmesser, welcher 16 Lichter enthält, c d ist der klei-nere Leuchter von 8 Lichtern, 8 Fufs 4 zoll im Durchmesser, Die Lichter sind soviel möglich gleichförmig, und so über die Fläche der Laterne vertheilet, dafs keinesvon der Hitze des andern leidet. Die beyden Leuchter sind, wiewohl von verschie-dener Gröfse , doch mit einander im Gleichgewicht. Der untere Leuchter ist in denpuncten ef g h, der obere in pqrs durch stricke aufgehängt. Von den strickendes untern Leuchters vereinigen sich die von e und j kommenden in i, die von gund h kommenden in l, und gehen als einfache stricke nach den Ring no, in wel-chen sich die vier von den obern Leuchtern kommenden stricken vereinigen. Vondenselbigen suspensionspuncten gehen auf der untern Fläche der beyden Leuchter dieStricke yz2, yz 3, taux unterwärts. Zieht man am seil ux, so erhebt manden grofsen Leuchter; und selbst den kleinen, umgekehrt, wenn man an dem strickz2, zä zieht. Das Eifenwerk der Laterne sowohl, als ihr steinernes Fundament istdurch die eisernen Stäbe e'f' g' h 1 Fig. 9 ,, die in den Ecken hinablaufen, mit dernecke des Thurmes verbunden. Die Köpfe der Stäbe fassen oben den eisernen Ringder Laterne, und werden unten durch schrauben, die durch die gewölbte Decke ge-hen, festgehalten, iiii, Fig. 8 , sind zwey zoll im Durchmesser haltende Luftlöcherfür die Laterne. Von dem aus der Küche kommenden Rauchfang ist blos der in derKugel *) steckende Theil abgebildet.

§. 217. Die Zusammensetzung der Laterne ist merkwürdig genug, um als Mu-ster zu dergleichen Gebäuden zu dienen; und wir wollen sie hier deswegen noch nä-her beschreiben. In der 54. Tafel stellt Fig. 24. den Grundrifs des Eisenwerks nacheinem Drittel der wahren Gröfse dar; a b b , c n d die innere und äufsere Seite dereisernen Grundschwellen, db ist die Fuge zweyer an einander stofsender Stäbe derSchwellen. — c. d, e, f, g, d, der horizontale Schnitt von der Hälfte eines gegos-senen eisernen pfeilers. d, h, i, k, l, g, zeigen den Grundrifs der Klaue deutlich,wodurch der pfeiler e f auf die schwelle geschraubt wird. Die einzelnen Stäbe derschwelle wurden durch die Winkelstücke mnopqrst zusammen geschraubt, ehe

*) Die abgesonderte oben gegen die Kugel Fig. 8. t. 52. stellende Figur ist ein horizontaler oueerschnitt derKugel. Sie zeigt, wie man für den Rauch der Küche sowohl, als der Laterne, besondere Oefnungen er-halten hat.

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