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den und Tannenwurzeln geflochtener Bänder*), festgelegte Zeichen. Gewöhnlich wer-den auf den Grund schwere steine an netten und seilen herabgelassen, und an dieseleztern Tonnen befestigt. Auch setzt man an vielen stellen pfähle, wie z. b. in denLagunen vor renedig, oder andere Merkzeichen» Da diejenigen, die Fahrwasser an-gebenden Seezeichen, welche in den Meerbuchten längs den dänischen Küsten errich-tet wurden, sehr merkwürdig sind, so will ich dasjenige hier aufnehmen, was derRitter LÖwenörn mir hierüber mittheilte. Er sagt: „eben so wichtig als die Leucht-feuer des Nachts sind, um den Seefahrenden in engen und'gefährlichen Fahrwassernihren cours anzuzeigen, sind bey Tage die Merkzeichen, die man, um die seefahrendengegen die an den nüsten u. s. w. liegenden untiefen zu warnen, errichtet. Hiezudienen öfters selbst die Leuchtthürme! Sie wissen, dafs in dem Innern der Häfenund an den Revieren man sehr viele sogenannte See-Tonnen und dergleichen Merk-zeichen braucht, ohne welche selbst ein Lootse, zum öftern schwerlich ein schiffdurch solches Fahrwasser führen könnte, aber Merkzeichen auf den gefährlichenGründen (untiefen) an entfernten oertern oder in offener see sind nur sehr wenigund selten gebraucht worden. Die Russen haben indessen dieses nülfsmittel, umden seefahrenden ihre Fahrt zu erleichtern, in der Finnischen Bucht schon längstensangewendet. Dieses besteht in langen so eingerichteten Stangen , dafs ein rheil der-selben über der Meeresfläche sich beynahe aufrecht hält, und die mit Flaggen be-zeichnet sind. Bekannt mit dieser Vorrichtung, machte ich den Vorschlag: solcheauch an gewissen gefährlichen Gründen in dem cattegat auszulegen. Jedes Localehat aber seine eigene Beschaffenheit; so sind z. b. die in der finnischen Bucht gutgewählten Merkzeichen nicht bey uns zweckmäfsig. Ich füge mm eine Zeichnungvon den im cattegat ausgelegten Merkzeichen hinzu (Tab. 100. Fig. 57 und 58»). Deruntere stein a, vor welchem dieses Merkzeichen festliegen soll, wiegt 5 bis 6 Zent-ner. Die kurze Kette s mufs so eingerichtet seyn, dafs die Stange sich sehr leichtrund drehen kann. Am untersten Ende der Stange ist ein anderer stein c befestigt,den ich den Bailancierstein nenne, und der ungefähr 150 gegen 180 pf wiegen kann';im verhällnifs zu der Länge der stange. Der Trichter t dient eigentlich dazu, dafsder Druck des Wassers die Stange aufrecht halten mufs, und auch auf den Fall,Wenn der Druck des windes und der schlag der wellen die Stange niederschlagenwollte, widerstand zu leisten. Dieser Trichter darf nicht dieht seyn, und der obereTheil desselben a b mufs auch nicht dicht seyn, • denn sonst würde das wasser ihnzu sehr heben, und man brauchte dann einen schwereren Eallancierstein, Es scheint,dafs, wenn dieser Trichter so eben mit seinem obersten Rande auf der Oberflächedes wassers zu stehen käme , derselbe seine absichtliche Wirkung am besten her-
*) Zu diesen Bändern kann man sich derjenigen bedienen, deren Verfertigung ich im Iten Bande S. 3o8.gezeigt habe,
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