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§. 52. Diese bey den oben erwähnten vertical stehenden und schiefliegendenwurfrädern gemachten Wahrnehmungen geben nach der Douweschen Abhandlung un-unter andern noch folgende fiir die Praxis wichtige Resultate. Mit dem stärkstenwinde, bey dem die Maschinen noch gehen konnten, denn bey Sturmwinden müs-sen sie von den segeln entledigt und gebremset werden, förderten sie: nämlichf)40 Tonnen die Binnewegsche ; Ö58 Tonnen die Muhle Nr. 3,;
4Ö3 — — Bergmühle; 432 — — — Nr. 4.;
welches ausserordentliche Effekte sind, auf die man nicht oft im Jahre rechnen kann,Lulofs rechnet auch nur 133.0 cubik- schuh .
Die Effekte der verticalen wurfräder verhalten sich bey den verschiedenen Beo-bachtungen zu den schiefliegenden wie 11 : 10, wie 12 10., und zu den gewöhn-
lichen wurfradmühlen wie 5 : 6. Die schiefliegenden wurfräder wurden schon beyeinem geringen winde in Bewegung gesetzt, wenn die verticalstehenden noch stillstanden. Hierin liegt vorzüglich die bessere Eigenschaft der erstem, insbesonderefür solche Länder, worin der wind nicht anhaltend stark bläfst. Vorzüglich trittdieser yortheil in nassen sommern ein, wenn man das polderwasser fortschaffen mufs,und der wind gewöhnlich schwach ist.
§. 53. Ausser diesen grofsen wurfradmühlen giebt es in den Marschgegendender Nordsee und Friesland eine Menge kleiner wurfrad-MÜhlen Fig. xvi. b Tab. 83.Büsch hat diese Maschine in seiner Hydraulik s. 354. folgender Maafsen beschrieben.
„An der schrägen welle a b sind oben in a windflügel, nur 20 bis 24 Fufsvom Mittelpunkt aus, lang, befestigt. Unten sitzt mit eben dieser welle das wurf-rad b zusammen. Oben in c drehet sich das ganze Gerüste auf dem tief eingeramm-ten pfähl c n. Unten dreht sich alles mit dem Theil des Gerüstes g i , in welchendie streben r t und i k eingelocht sind. Alles mufs so gut als möglich im Gleich-gewicht um c seyn. Der horizontale Balken a c h trägt an seinem Ende eine hin-länglich grofse Fläche von Brettern v , vermittelst deren der wind selbst die Flügelsich entgegen stellt. Die schräge strebe i k dient dem zapfen der welle als eineWiderlage , über welcher sich derselbe in k drehet. An eben dieser strebe aber isteine hölzerne Verkleidung befestigt, von welcher die Figur nur die Durchschnitts-Breite in l, und den hervortretenden Rand in m darstellt, und damit hängt ein ■flaches Gerüste von Holz n mit der steilen wand o zusammen, auf und gegen wel-che das wurfrad das Wasser wirft. Wegen der schrägen nage des Rades darf dieVerkleidung nur hinter dem Rade angebracht werden, wenn bey einem senkrechtsich drehenden Rade das wasser auf beyden seiten gehalten werden mufs, dafs esnicht seitwärts weggeschleudert werde. Die ganze Maschine steht in einer rundenGrube, welcher das wasser von dem Acker umher zugeleitet wird. Ein Damm pp,umschliefst diese Grube, der rundum gleiche Höhe hält, über welchen das von der