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drey pumpen 5Ö700 Cubik - schuh zwanzig schuh hoch gehoben. Da sie aber neunpumpen hat, so wird sie über 170,000 cubik-schuh in der stunde auffördern, wozu425 paternosterwerke nothwendig gewesen seyn würden. Ueber diese Maschine zuHelvoet ist mir nichts weiter bekannt, als was ich in der Allgemeenen Konst enLetterboede 1802. Nr. 32. gelesen habe. Gewifs wird uns der Baudirector Blankeneine Beschreibung des ganzen merkwürdigen Dockenbaues dereinst liefern, und dieWissenschaft mit seinen dabey gemachten Erfahrungen bereichern.
§. 57. Zu den nützlichsten Wasserhebungsmaschinen mufs auch der von denGebrüdern montgolfier erfundenen Bclier - hydraulique oder stofsheber gezählt wer-den, und der vorzugsweise zu den Wiesenbewässerungen — nicht aber zur Leerungder Baustellen vom wasser, wegen des damit verknüpften wasservcrlustes — anzu-wenden ist, wozu ihn auch Bulton in England , angewendet hat. Dieser stofsheber,welcher entweder durch den Wasserdruck, d. i„ durch stehendes oder in das Gefäfszugeleitetes wasser, oder durch fliessendes wasser, d. i., durch den Stofs in Bewe-gung gesetzt wird, ist in folgender Abhandlung nicht nur genau beschrieben, son-dern es sind darin auch viele wichtige versuche angeführt, welche die vermittelstdes Wasserdrucks hervorgebrachten Effekte , gaben. Der Titel dieser schätzbarenSchrift lautet so : „Bemerkungen über die Wirkung und vortheilhafte Anwendung desstofshebers u. s. w. von e ytelwein 1805; und Langsdorff hat darüber eine gelehrteAbhandlung in den Schriften der Münchener Akademie geliefert. Will man denstofsheber in ■ Flüssen anbringen , so mufs das erste oder sper - Ventil in der zulei-tungs - Rohre angebracht werden, denn bringt man es in der Nähe des Windkesselsoberhalb dieser RÖhre an , so mufs der stofsheber wenigstens fünf schuh unter dieOberfläche des w r assers gelegt, die zuleitungs - RÖhre grofs gemacht werden, und derrlufs eine bedeutende Geschwindigkeit haben. Ich war, kurz vor dem Druck diesesBogens , im Begriff, mit meinem sehr genau, nach der befsten Einrichtung ausgear-beiteten st.ofsheber, den ich selbst besitze, einige versuche im fliefsenden wasseranzustellen , als ich daran, durch dringende Dienstgeschäfte gehindert wurde, undmufs daher den Leser auf jene Eytelweinische Schrift verweisen.
§. 58. Der königlich baierische verdienstvolle Artillerie obrist von comeau, wel-cher mehrere versuche mit einem kleinen Modell des stofshebers anstellte-, ist aufeine Vorrichtung zur Hebung des Wassers gekommen, die ich, wenn mich mein Ge-dächtnifs nicht trügt, auch irgendwo in einem Buche gefunden habe. Er stellt näm-lich eine unten mit einer oeffnung und oben mit einer kleinen Ausgufs-RÖhre verse-henen holen zylinder in ein stehendes wasser, nachdem darin eine Kugel gelegt ist,die auf einen Rand der untern oeffnung dieses Zylinders ruht. Dann wird derZylinder gehoben, und in das wasser herab gestossen, die Kugel schwingt sich,vermöge dieses stofses aufwärts , und das wasser wird in den zylinder hereingestos- vsen; jetzt fällt die Kugel, vermöge ihrer schwere, schneller als das wasser herab,