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seiner interessanten Schrift *) milgetheilt hat, dargestellt. Die Kammer a a ist 117 saifs6" lang, und 27 f schuh breit. Die wassertiefe über die Anschlagsehwellen derDrempel beträgt 10 Fufs» Sie wird durch den mit einem Schütze u zu verschlies-senden Aquäduct D D , während 3 bis 4 Minuten, mit wasser gefüllt, und sobalddas in derselben liegende schiff in die untere canal-naltung v fallen soll , läfst mandas Wasser aus der Kammer durch den umlauf e e, der mit einem schütz t ver-schlossen wird, so weit ab, dafs das in der Kammer stehende wasser mit der unternHaltung horizontal wird. Dieses schütz hat eine, eiserne gezahnte Stange, worin einnruckhebel greift, dessen Ende keilförmig ist, und den der Schleusenwärter auf undnieder stöfst, wie denn eine ähnliche Vorrichtung zum Aufziehen des Schützes ander bey mira seitwärts des canals der von padua nach succine führt, liegendenSchleuse angebracht ist. Ueber die Schleusenkammer geht eine gewöhnliche Zug-brücke f, über die Nebenschleuse bb, eine gewölbte Brücke s. Diese zwote oeff-nung, welche den Ablafs formirt, wird mittelst eines Fallschützes i i, längs welchemauf beyden seiten Brücken gehen, verschlossen, und dafs man. mittelst sechs nettenund dreyen wellbäumen, worin Hebel gesteckt werden, aufzieht. Die sohle der He-benschleuse liegt, zur Ersparung bey der Fundirung und des Mauerwerks, zehn schuh höher als die Kammerschleuse. An dieser letztem hat man, was Nachahmung verdient,,zu beyden seiten, die Dammpfähle u, und hinreichend lange Flügel X e gemacht, umin nöthigen Fällen die schleuse trocken zu legen, und Ausbesserungen vorzunehmen.Das gesammte massive werk, so wie der hölzerne Boden dieses Schleusenkörpersruht auf einem pfahlgrund und liegendem Rost , dessen buchene Grundpfähle 40'lang, und auf 1 •§ bis 2 schuh Abstand eingerammt sind. In die Grundpfähle sinddie Queersehwellen eingelassen, die noslielder mit Thon ausgestampft, und dann dieLängenschwellen gelegt, zwischen denen ein Plankenboden genagelt wurde, der kal-fatert ist. Ueber diesen hat man eine zweyte Lage queersehwellen gelegt, und nach-,dem die Felder dieses zweyten Rostes mit ziegel ausgemauert waren, hat man dar-über den neckboden, welcher gleichfalls kalfatert wurde, gemacht Daher dieschleusensohle aus zwey queerrosten und zwey Deckböden hesteht. Vier ReihenSpundplanken hindern das Durchquellen des wassers. Die Mauern bestehen ausziegein, welche mit Trafsmörtel aussen vertical gemauert sind. Die Zwischenmauerist 12 fuCs dick, die seitenmauern haben 8 Fufs zur Grundfläche, und sind 24-§Schuh hoch. Die Strebepfeiler liegen von Mittel zu mittel 15 Fufs entfernt, undsind 5 rufs dick. Die Falzen sind aus Klinker, die Ecken und Deckplatten bestehenaus Bornholmer Sandstein. Alle sechs schleusen des canals, wovon die drey östli-chen Nebenschleusen haben, sind unter Direction der Dänischen Ingenieur - Generalepaymann und rregner, die den Canal selbst anlegten, aufgeführt. Einige, vielleichtalle, aber unter der unmittelbaren Aufsicht eines Holländers Grosse , den Brüningsempfohlen hatte, und der wieder in sein Vaterland zurückgekehrt ist, erbauet wor-
ÄufFoi'devung zur Theilnahme an dem Canal - Handel.