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beträgt nämlich die Ausdünstung des Mittäglichen - Canals; S) die Filtration der Leit-gräben und des Canals etwa als das Dreyfache des cubikkörpers von jenen und die-sen annimmt, weil das Regenwässer viel ersetzt. c) Das Durchquellen durch dieschleusenthore bey ähnlichen schleusen beobachtet und mifst: dasselbe kann man zuCubikfufs in der Sekunde bey schleusen von 8 Fufs Fall annehmen; bey dem Mit-täglichen Canal betrug es 504 Cubikzoll; d) eine bestimmte Anzahl von schiffen,die den Canal passiren werden, festsetzt, und für das Aufsteigen derselben (in einemjeden Canalaste) eine schleuse voll, für das Hinabsteigen eben so viel rechnet, e) Endlichdie neue Füllung der jährlich auszuhebenden oder zu leerenden Canalhaltungen undLeitgräben in Anschlag nimmt, und beym sparsamen zuflufs des Wassers eine Ein-richtung trifft, damit das von den Leitgräben zu Regenzeiten überflüssig geführteWasser nicht durch die, längs den Canalufern liegenden, Grunddurchlässe und lieber-fälle unnütz abgelassen werden mufs; eine Einrichtung, w r elche nur durch die Anlageeines Bassins in der Nähe des Theilungspunktes vom Canal, zu bewirken ist.
$. 62. Nachdem ich das zur Auf- und Niederschleusung erforderliche Ee-dürfnifs im Detail untersucht habe: so wird der Leser sich wundern, dafs ich davonhier keinen Gebrauch mache, sondern statt dessen für jedes schiff und jede schleuseeine Schleusenkammer voll Wasser rechne. Aber dies scheint mir vor der Anlageeines Canals die Vorsicht zu erheischen: denn hat man nicht so viel Wasser für denCanal, so wird man ihn nicht anlegen. Wir sehen nämlich, dafs der gröfste Canal(der Mittägliche) nur die geringe Wassermasse von höchstens 32. Cubikfufs in dersecunde, welche ein 8 schuh breiter und 4 schuh tiefer Leitgraben und eine Ge-schwindigkeit von einem schuh in der Sekunde liefern würde,, erhält. Man wirdsich auch in der Tliat nicht viel von der Wahrheit entfernen, wenn man mit perranetbey einem Canal, der aus einem Bassin oder Theilungspunkte nach zwey verschiede-nen Richtungen geht, für jedes hin und zurück passirende schiff vier Schleusenfül-lungen annimmt.
§. 63. Was endlich das zur Treibung der längs dem Canal liegenden Ma-schinen erforderliche Wasser anbetrifft: so versteht es sich , dafs nur daselbst Ma.schinen getrieben werden können, wo des Wassers im Ueberflusse ist. Hat der Ca-nal aber einen, aus mehrern Hämmern bestehenden, schleusenfall, so mufs man, wiegesagt, nach diesem das Wasserhedürfnifs der Schleusengänge berechnen. Kurz eskommen liierbey die vorne vorgetragenen Fälle zu berücksichtigen.
64. Der Theilungspunkt zwey er canal-Aeste oder des canals ist so nie-drig ah möglich zu legen . a ) Damit der Canal die mindest mögliche Anzahl vonSchleusen erhält. — Ein Grundsatz, der auch bey solchen Canälen, die mehrereHauptspeisewässer und mehrere Theilungspunkte bekommen, anzuwenden ist. 6) DerCanal von den Bergabhdugen entfernt werde, um an Aushebungen und Aufdämmun-gen zu ersparen, und den Bergwässern nicht zu nahe zu.kommen; c ) die Flüsse,