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flott haben, so wird das Wasser, vermittelst einer archimedischen Schraube, ausden Prahmen gefördert, und man bringt ihn seitwärts des Canals an.
Diese, die schilffahrt etwas aufhaltende Einrichtung kann defswegen nicht vonzwey Drehthoren, die man in dem Canal, da wo jetzt der Prahm zu liegen kommt,anbringen müfste, ersetzt werden ; (wobey die Durchfahrt der Schiffe stets statt fimden könnte), „weil das Bett des beym niedrigen Wasser in den Canal fallenden,„beym hohen über denselben, vermittelst der Barke weggehenden Wildbaches Libron,„über fünf Fufs höher, als das Bett des Canals liegt. Unter diesen Umständen„ würde der Wildbach diesen Zwischenraum mit schlämm und Kiesel anfüllen. Uebri-„gens ist das Manöver mit der Barke nicht sehr zeitraubend; ihre Hinstellung in„die Falze ward, während meiner Anwesenheit im Oktober 1815, in einer Viertel-stunde bewerkstelligt, und binnen einer halben stunde wurde sie wieder flott ge-„ macht, und in das oberhalb der Brücke liegende Bassin gebracht Dieses Manöver„verrichteten zwey Arbeiter.”
Um aus den Canal das überflüssige Wasser abzulassen, während die Barkedarin liegt {die also die Canalhaltung in zwey Theile abschneidet) sind in den Sei-tenwänden des Canals, unter c und d, so wie in den ufern des Libron, unter demf, Ablässe angelegt, durch denen diesen zwey Canalstrecken {wenn es möglich ist)einiges Wasser entzogen wird. Nach diesem Manöver werden die Ablässe mit schü-tzen verschlossen.
$. 122. Zwischen den Bächen Libron und Herault trifft man noch den BachDardillon, der zwar vom Canal aufgenommen, aber bald von demselben durch einenBalkendurchlafs ins Meer geführt wird. Abwärts kömmt man zur Runden-schleuse(Tab. 77. Fig. 1. und Tab. 97.), die bereits im 2ten Bande Seite 721. beschrieben,und eines der merkwürdigsten Werke des Canals ist. Von derselben geht ein canal-ast nach der Stadt Agde ab. Oberhalb dieser liegt in dem neraültßusse ein Wehr,welches denselben aufschwellt, so dafs er den Canal mit Wasser versieht. DieserFlufs führt aber viel Material, und es mufs daher der Canal oft ausgeräumt werden;das wehr verursacht ueberschwemmungen, folglich sollte man es mit Grundablässenversehen! Unter der Bunden - schleuse trifft man den Canaltheil von Prades (canaletde prades) an, der bis zum Teiche sagnas geht, und von der stauschleuse Prades,gegen Ueberschwemmungen , geschützt wird. Die zwischen der -Runden - schleuseund Portiragnes liegende, und die Bäche von Portiragnes, Ardaillon, Libron, Dar-daillon und dem Herault aufnehmende Canalstrecke hat in dem südlichen Canaluferein und zwanzig Ueberlässe, zur Abführung des überflüssigen Wassers.
$. 123. Nach Zurücklegung der das süfse Wasser am Meerwasser trennendenSchleuse von Bagnas tritt der Canal in den Teich von ihau , der eine Länge von5 Lieues hat, und worin zwey hölzerne Canaldämme auf 127 Klafter hineingehen.Die Schifffahrt auf diesem Teiche ist öfters gefährlich, wiewohl die schiffe zu Balarue,