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mündung der Schleuse flufsabwärts in einen spitzen Winkel angelegt würde, der Fin-und Austritt der Schiffe nicht so sehr dem Strom , als bey der perpendikulairen Rieh*tung ausgesetzt wäre. Er meynte jedoch : dafs dieser vorthell den Nachtheil mit sichführe, dafs die Mündung des Canals Verschlammungen, welche durch den Mangel derStrömung entständen., unterworfen wäre, und dafs überdiefs die Einmündung desCanals dein weg entgegengesetzt wäre, den die Schiffe .nehmen müfsten, da die mei-sten aus dem Canal heraustretenden Schiffe, die Rhone aufwärts fahren. Er warferner der Meynung : dafs bey der flufsabwärts gerichteten schleuse das Schleusenthorvon dem hohen Strom umgangen w'erden könnte, da die Thore immer, jemehr sieeigentlich der Richtung des Stromes entgegengesetzt sind , desto mehr gegen densel-ben, Widerstand ausüben.
Er berief sich endlich noch auf die generelle Beobachtung: dafs die Mündungder Canäle in Flüssen eher flufsab - als flufsaufwärts, in dem Fall gerichtet werdenmüsse, wenn die Canäle in die Flüsse herabsteigen, und denselben ihr Wasser mit-theilen , insbesondere, wenn die Schifffahrt nur flufsabwärts statt finde; der entge-gengesetzte Fall aber eintreten müsse, wenn der Canal sein Wasser aus dem Flufsbezöge, zumal, wenn die Schifffahrt hauptsächlich flufsaufwärts statt finde.
Dieses Project nucros wurde, nebst den frühem Vorschlägen, dem Ingenieurperronet vorgelegt, und im Jahre 1793 von der Generaldirection des Brücken- undWegbaues definitiv genehmigt.
Im Jahr 10 der Republik präsentizte Dueros dieses Project abermals einer zur.Prüfung derselben ernannten Kommission. Diese machte ihm verschiedene Einwürfe,und wollte, statt der hölzernen schütze zwey höher stehende Thore angebracht wis-sen , die sich an die untern anschliefsen, und sowohl flufs - als canalwarts angebrachtwerden sollten, um so die Schleuse vor. allen Ueberschwemmungen zu bewahren;übrigens billigten sie das Project im Allgemeinen.
Den 2. Nivose des Jahres 12 wurde zur Untersuchung dieses Vorschlags derGeneral - Inspector Lefebre, aus Auftrag des staatsrathes und General - Directors , nachBeaucaire abgeschickt. Derselbe stimmte, in seinem defshalb erstatteten Berichte,vollkommen mit Ducros Project überein. Diesem Rapport gemäfs wurde das Projectden li. pluviose von der, aus den General - Inspectoren Cessart, Lebrun, Gauthey,Lefebre, Prony u. s. w. bestehenden Versammlung der General - Direction, genehmigt.
Den 13- März 1807 ward dieser Gegenstand aufs Neue durch eine, aus denMitgliedern: Pmlland, Ferregeau und Bruyere bestehenden Kommission diskutirt. Du-cros, dessen Vorschlag durch dieselbe im Wesentlichsten umgestofsen wurde, antwor-tete hierauf den 2Qten März dieses Jahres. Seine Antwort aber ist meistens eine Re-kapitulation seiner frühem Behauptungen und seines darauf gegründeten Projectes.
Endlich machte die eben erwähnte Kommission, unterm 1. May des nämlichenJahres, einen umständlichen Rapport. Dieselbe stimmte mit Ducros darin überein: