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qualilä del lago Maggiore , 1603, und beschrieb die um-liegenden Ortschaften, die Borromäischon Inseln, die Mine-ralien, Gewächse und Tliiere der Ufergebiete, die Fischedes See’s u. s. w.
Auch eine neue lateinische Beschreibung des Coinersee’serschien um diese Zeit von Boldoni,') der sie dem HerzogSfondrato, Neffen von Gregor XIV. , dem Besitzer des Vor-gebirgs Bellaggio (Bilacium) und Erbauer einer prachtvollenVilla daselbst, gewidmet hat: Sigismundi Boldonii Medio-lanensis Larius. ad Illust, el Ercell, Herculem SfondratumMonds Marciani Ducein, Fataoii 1616. Die Beschreibungbeginnt mit dem Ursprung der Adda und scliliesst mit demLob von Bellano. Nächst der Aufzählung der am See lie-genden Ortschaften sind viele historische Bemerkungen bei-gebracht, naturgeschichtliche Angaben fehlen. — Die Arbeiterschien später auch in Avignon , 1776, zugleich mit Briefenvon Boldoni und dem 4. Gesang aus seinem in Ottave rimeverfassten Gedicht La caduta dei Longobardi, worin vomLarius die Bede ist und sein Lob in überschwänglichemMasse besungen wird. Den Schluss des schön ausgestattetenBandes bildet die Descriptio lacus Larii von Paul Jovius.
ln ausländischen baineographischen Werken wurden auchdie bekannteren schweizerischen Bäder nicht unerwähnt ge-lassen, so in
J. T. T a be rnaem o n t an u s 2 ), Neuer Wasserschatz,d. i. con allen metallischen, mineralischen Bädern undWassern. Frankf. 15 i i.
') Sigisra. Boldoni (1597—1630), ein Mailändischer Edelmann,studirte Philosophie und Medicin in Padua und. ward späterProfessor der Philosophie in Pavia .
0 Jac. Theod. T. aus Bergzabern , starb in Heidelberg , 1590.Früher Apotheker, dann Med. Dr. und Leibarzt des Churfürstender Pfalz . Vorzüglich verdient um die Botanik der Pfalz , alsSchüler des Hieron. Tragus.