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Geschichte der physischen Geographie der Schweiz : bis 1815 / von B. Studer
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DRITTES BUCH.

über Gundisehwyl, P. Paravicino über Masino, Cesatiüber St. Moritz, Georg Adam Meyer, Theod, Zwin-ger, J. Jacob Ziegler und Herzog über Schinznach,Ziegler auch über Gyrenbad, Wengi, Niedcrnrnen undUrdach, J. J. Hitler über Wyssenburg, Salom. Hottingerüber Baden und UrdorfT, Rennward Cvsat iiber Lützelau.ln Hallers Schw. Bibliographie zählt man gegen 50 währenddieses Jahrhunderts erschienene Badeschriften über 2i schwei-zerische Bäder, und unter denselben 16 allein über Pfäfers .Von vielen Seilen her häuften sich die Materialien zu einerallgemeinen schweizerischen Balneographie.

27. Naturereignisse.

Ein Bergsturz, verderblicher als der von Corbieres imvorigen Jahrhundert und eher mit dem von Goldau zu ver-gleichen , veranlasste eine beträchtliche Zahl von Schriften,in allen vier damals bei uns üblichen Sprachen, in Prosaund Poesie. Haller citirt 13 dieser Schriften und erwähntnoch 3 anderer Werke über denselben Gegenstand, die ernicht näher kennt.

Den 4. Sept. (25. August a. S.) 1618 bei angebro-chener Nacht wurde der schöne blecken Plurs (Piuro),oberhalb Chiavenna im unteren Bergell, unter Trümmernbegraben. Von dem reichen, mit Palästen und Kirchen ge-zierten Ort blieb nur ein Landhaus der reichen .Mailänder-Familie Vertcmate-Franchi verschont; von den 2000 Ein-wohnern blieben nur 4, welche abwesend waren, am Leben.Die Volkssage bringt mit dem Untergang der Vertematc dasEingehen reicher Gold- und Silberbergwerke in Bunden,besonders am Parpancr Rothhorn und bei Davos , in Ver-bindung; viele Saumpferde sollen wöchentlich grosse Lastenvon Erzen nach Plurs getragen und die Familie diesem