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In Basel inachte Theodor Zwinger (1658—1724),ein Nachkomme von C. Gessners Freund gleichen Namensund, wie dieser, berühmt als Arzt, sich durch verschie-dene botanische Werke bekannt. Seine Thätigkeit war jedo'Chvorherrschend der Medicin zugewendet und zu diesem Zweckebeschrieb er mehrere Heilquellen, wie Eplingen, Pfäfers ,Champois (bei Delsberg ), Schinznach.
Bernhard Vcrzascha (1629-1680) aus einer wegender Ueligion aus Locarno ausgewanderten Familie, nachvidlendelcn Studien in Basel , Deutschland , England, Frank reich , praktischer Arzt in Basel , schrieb ein Neu vollkom-menes Kräuterbuch, 1678, fol. mit Abbildungen. Meist nachMatthioli und Camerarius .
Grössere naturwissenschaftliche Thätigkeit finden wirbei Emanuel König (1658-1731), aus der berühmtenBuchdrucker-Familie in Basel . Er promovirte 1682 als Dr.Med., ging dann auf Reisen über Genf nach Frankreich undItalien , und durchlief, nach seiner Rückkehr in Basel , diegewöhnliche Stufenleiter, als Professor des Griechischen, derPhysik und der Medicin. Er war Mitglied der Acad. Nat.Cur., deren Schriften viele Abhandlungen von ihm ent-halten.
Sein Hauptwerk ist eine vollständige Naturgeschichteder drei Reiche, eine Arbeit, die schon Gessner sich alsLebenszweck vorgesetzt hatte, deren Vollendung aber durchseinen frühen Tod unterbrochen wurde. Grosser Fleiss undvielseitige Kenntniss sind bei König nicht zu verkennen,aber es fehlt selbständiges Forschen und ein wahres Be-herrschen des Stoffs. Der stärkste der drei Bände enthält das
Regnum vegetabile, 1680 und in mehreren späteren,zum Theil sehr vermehrten Ausgaben. Der erste Theil be-fasst sich mit der Anatomie und dem Leben der Pflanzen,ihrer Pflege, ihren chemischen Bestandtheilen, ihren Kräften