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DRITTES BUCII.
u. s. w. Ein zweiter Theil erschien 1696 und enthälteine, aus Bauhin entnommene Flora der Schweiz und be-sonders der Gegend von Basel . Die Benutzung in der Medicinist vorzugsweise berücksichtigt. Das
Regnum animale, 1683, und in doppelt so starker Aus-gabe 1698, gibt in einem ersten Theil, der zwei Drittel desGanzen ausmacht, eine Physiologie, in einem zweiten Theileeine kurze Uebersicht des Thierreichs, ein dritter Theilhandelt vom Nutzen der Thiere als Speise und Arznei. Diespeciell schweizerische Zoologie hat durch diese Arbeit kaumgewonnen. Das
Regnum minerale, 1686 , und in zweiter Ausgabe 1703,hat einen ersten, allgemeinen Theil über die Entstehung,das Wachsen, die Beslandtheile der Mineralien, mit vielenAuszügen aus chemischen und alchymistischen Schriftstel-lern; ein zweiter Theil beschreibt die einzelnen Mineralien,,mit ausgedehnter Anleitung zu ihrer medicinischen Be-nutzung. — Die Anzahl schweizerischer Mineralien und Pe-trefacten erscheint ansehnlich grösser, als zur Zeit vonGessner. König kennt Gold in unserem Flusssand, Eisen-erze im Jura, Melchthal , auf Guppenalp, am Gonzen u. s. w.,Kupfer- und Bleierze in Bünden und Wallis , Quecksilberbei Thun , Bipp, Vallengin (eine irrige Angabe, die nochlange in den Büchern wiederholt wurde), ausserdem Berg-krystall, Rauchtopas, Kalkspath, Amethyst, Pyrit, Amianlli,Fraueneis, Talk, Steinsalz und Schwefel. Von Petrefactenwerden Belemniten, Ammoniten, Nauliliten, Conchiten,Ostraciten, Glossopetern u. a. genannt. — Als Quellen be-nutzte König, in der zweiten Ausgabe, nebst C. Gessner,vorzüglich die später anzuführenden Werke von Wagner,Hottinger und Scheuchzer
Als praktischer Arzt erwarb sich gleichzeitig in Basel und Süddeutschland grossen Ruf Joh. Jac. Harder (1656-1711), der in Basel , Genf , Leyden und Paris studirt hatte,