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Geschichte der physischen Geographie der Schweiz : bis 1815 / von B. Studer
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VIERTES BUCH.

darin angeführt wird. Alle diese Arbeiten von Bodmersind Manuscript geblieben.

Ungefähr zwanzig Jahre später, von 1734 bis 1744,verwendete Isaae Gamaliel de Roverea zehn Jahre aufdie Vermessung des Gouvernement d'Aigle, dessen genaueAufnahme für die Direetion der Salzwerke von besondererWichtigkeit war. Auch diese Karte, welche li. v. Haller alseine mit tausend Thalern würdig belohnte Arbeit anzeigt,blieb Manuscript und befindet sich bei der Forstcommissionin Lausanne . F.ine Keduolion, in ungefähr 1 : 60,000 ge-zeichnet durch Samuel Grüner, erschien später in Wild,Mont, salifere. Das Original war, nach Wild, in 6 3 / 4 sogrossem Massslabe, also wie 1 : 9000 aufgenommen worden,wahrscheinlich mit dem Messtisch, ohne trigonometrischesNetz, daher Wild die Karle zwar ausserordentlich treu inden geringsten Details, aber für grössere Distanzen sehrfehlerhaft fand.

Auf eine spätere Zeit bezieht sich wahrscheinlich fol-gende Angabe von K. von Haller 1 2 ): Herr Alexandervon Wattenwyl a ), ein Dernerischer Edelmann vonseltenen Gaben und grosser Geschicklichkeit, hatte auf Be-gehren der Regierung zu Bern eine sehr umständlicheKarte des Cantons Bern und der umliegenden Gegendenunternommen, welche, nach den von mir gesehenen Probenzu schliessen, ein wahres Meisterstück geworden wäre.Sehr Schade ist es, dass diese vortreffliche Arbeit ausverschiedenen Ursachen ist abgebrochen und nichts davon

') Schw. Bibi. I, p. 66.

2 ) Ulme Zweitel ist es Alex, von Watten wyl (171417SÜ),später Landvogt zu Nidau , Verfasser der Hist, de la Confed.helvet., 1754, und der Manuscript gebliebenen Hist, de la ville

de Berne und Hist, du Canton de Berne .