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Geschichte der physischen Geographie der Schweiz : bis 1815 / von B. Studer
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VIERTES ni'CH.

gefundenen Höhen durch beigesetzte Buchstaben auf dieGebirge der Zeichnung hinwcisen, und in dieser sind mehrereGipfel leicht zu bestimmen, wenn inan sie mit neueren Pa-noramen vergleicht. Der Titel des von Miclieli gegebenenBlattes ist: Prospect geometrique des montagnes neigeesdites Gletscher, telles quon les decoucre du chdleau dAar-hourg. Fnit au chdleau dAarbourg en Jander 1755. Grauepar Lutter d Augsbourg. In der unteren Ecke des Blattessteht eine kurze Angabe der Beobachlungs- und Rechnungs-metliode. Aus den 40 Höhenangaben wollen wir, zur Be-urtheilung des ihnen zu schenkenden Vertrauens, folgendebeisetzen:

Höchster Gipfel des Crispall (vielleicht Wind-gelle oder Oberalpstock)

Gipfel des Gotthard (in der Gegend der Triften-oder Sustenhörner) .

Schreckhorn.

Höchstes Yiescherhorn (das Finsteraarhorn) .Jungfrau (der Mönch) .

Geishorn (die Jungfrau) .

Ein Gipfel des Sanetsch (Aitels)

15^34 Fuss.

1(150016:144

15954

14S92

16020129 iS

Grüner, in den Eisgebirgen, III, p. 23, gibt denBestimmungen von Miclieli vor den barometrischen denVorzug, deutet aber zum Tlieil die Gipfel anders als derProspect georn. Das Geishorn erkennt er bereits als dieJungfrau, den Mont Anzcindrc von Mich, hält er für dasOldenhorn (es ist das Binderhorn). Jetzier dagegen sagtin seinem Briefe an Lambert >) :Ich glaube, der Schneewürde auf dem Gotthard nicht schmelzen, wenn er so hochwäre, als ihn Miclieli du Crest angibt. Aber es ist absolutunmöglich, dass er diesen Berg con Aarburg aus sehen

') Lambert, gel. Briefe, II, 211.