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VIERTES HUCH.
Berners Henzi 1 2 ) in Holland . Die 40 Blätter wurden inParis mit Farben gedruckt *). Nebst den Ansichten von Wolfsind auch Gemälde von Klee mann 3 ) und Bosenberg 4 * )benutzt worden.
Auch Grüner hat seine Eisgebirge , 1760 , mit 17Gletscheransichten illuslrirt und die nämlichen erscheinenwieder in seiner Heise durch Heloeiien, 1785. Die Zeich-nungen lieferten J. H. Koch 11 ), Felix Meyer, S. H.Grimm, Durringer, Huber, Herbord, Zingg 6 * * * * ),G. Walser. Die Kupfersliche aller sind von A. Zingg . —Alle diese Ansichten sind wenig naturgetreu; mit Ausnahmeetwa des Titelblattes von Aberli , das den Staubbach dar-stellt. In der Ansicht von Grindelwald , von F. Meyer, ver-schieden von derjenigen in Scheuchzers Ilin. alp. und weitbesser, sind die Gebirge, besonders das Wetterhorn, un-kenntlich. Am wenigsten können die Ansichten der Bündner Gletscher von Pfarrer Walser befriedigen. Auch die Ansichtdes Montblanc, von Zingg gezeichnet, ist ganz falsch auf-gefasst.
Das später zu erwähnende Werk Etat et Detices de laSuisse enthält in den älteren Ausgaben von 1710 und 1730
*) Ruit . Henzi (1731—1803) war der Sohn des unglücklichen,1749 in Bern enthaupteten Henzi und starb im Haag als Pagen-hofmeister des Prinzen Erbstatthalter.
2 ) Ebel, Anleitung, I, 156.
3 ) Joh. Wolfg. Kleemann (1731—1782) geb. in Nürnberg ,einer zahlreichen Künstlerfamilie angehörend. Nach wiederholtemWechsel seines Aufenthalts fixirte er sich in Bern .
4 ) Friedr. Rosenberg lebte früher im Haag, später in Altona .
s ) S. p. J46.
6 ) Adrian Zingg (1734—1816) geb. in St. Gallen , Schüler von
Holzhalb in Zürich und später von Aberli in Bern . Nach sieben-
jährigem Aufenthalt in Paris , folgte er einem Ruf an die Kunst-
akademie in Dresden , als Professor der Kupferstecherkunst , und
blieb daselbst bis an seinen Tod. Lutz, Schw. Lex.