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eifrig die Bemühung ihrer Freunde, eine gründliche Erfor-schung der natürlichen Verhältnisse des Landes anzubahnen.
Auch in der Hauptstadt der Westschweiz , dem damalsso mächtigen und in fürstlichem Ansehen stehenden Bern ,fand die Naturwissenschaft keinen günstigen Boden. Fehltees auch nicht an einzelnen Männern, die eifrig sie zu for-dern strebten, die grosse Menge, auch in den hohem Classen,blieb ihr fremd. Wichtige und unwichtige, mit grossem Ernstund Zeitaufwand behandelte Staatsgeschäfte, städtische oderCorporations-lnteressen verlangten mehrere Stunden des Tages,der Best wurde Besuchen, der Geselligkeit, oder leichterLectur gewidmet. Von der französischen Schweiz her hattesich das für die beschränkten Verhältnisse unserer Schweizer-städte unpassende Streben nach grossem Ton, mit ihm so-ciale Exclusivität und frivole Genusssucht Anhänger gewonnen.Vorherrschend blieb jedoch die Lebensweise einfach bürger-lich und Sparsamkeit stand in grosser Achtung, in nochhöherer, was die Einnahmsquellen des Staates oder der Ein-zelnen zu verbessern versprach, und diesem Zwecke wid-meten sich die trefflichen Männer, die zu der OekonomischenGesellschaft zusammengetreten waren. Von keiner Seite hattensich die Freunde einer Wissenschaft, die sich, weder alselegant und unterhaltend, noch als praktisch und geldbrin-gend darstellte, besonderer Gunst zu versehen, und wohl istin dem Gefühl der Missachtung ihrer Bestrebungen der Grundder Bitterkeit zu suchen, die mehrere derselben nicht unter-drücken konnten i). Diese Geringschätzung war eine Folge
') Hopfner, Magaz. I. Von - . VT und XVI; Spriingli, N. Al-pina I. 162: Wy tten bacli, Hopfn. Mag. II, p. 4 u. f.; A. v.IIaller, Sohn, in Lutz, moderne Biogr. p. 108.