GEOLOGIE.
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bereisen enthalten die geognostischen Erläuterungen, welcheden alphabetisch geordneten Ortsbeschreibungen beigeselzt •sind, in angenehmer, conciser Darstellung, das Beste, waszu seiner Zeit über diese Gegenden bekannt war, und ver-binden mit den speciellen Thatsachen öfters auch allgemeinereUebersichten und Resultate. Auch jetzt, nach mehr als einemhalben Jahrhundert, finden diejenigen, die mit der Schweiz am besten vertraut zu sein glauben, in den Artikeln vonEbels Anleitung oft noch etwas zu lernen. Während derAusarbeitung dieser Artikel fühlte der Verfasser das Be-dürfnis«, in systematisch geordneter Darstellung die verein-zelten Thatsachen zu einem allgemeinen Bild zusammenzu-fassen und der Wunsch demselben natürliche Grenzen zugeben, führte ihn dazu, es über die ganze Alpenkette, vonUngarn bis Nizza , auszudehnen. So entstand die geologischeHauptarbeit von Ebel, Ueber den Ihm der Erde im Alpen-gebirge, Zürich 1808, 2 litle mit Atlas. Dieser enthält1. eine geologische Karte von Mitteleuropa , mit 4 Farben(Urgebirge, Flözgebirge, Flözlrappgebirge und Aufgeschwemm-les Land): 2. eine geologische Uebersichtskarte der Schweizer -alpen, mit 5 den vorigen entsprechenden Farben, das Flöz-gebirge aber in ein alpinisches und ein jurassisches ge-trennt; 3. dieselbe Karte mit 9 Farben (zu den vorigennoch Urkalkslein, älterer Alpenkalk, Thonschiefer, Nagelfluh);
4. Drei Profile durch das ganze Alpengebirge, a. vom Juraüber die Yoirons, den Montblanc, Mont-Cenis nach Susa ,
b. vom Jura über den Molezon und Gr. Bernhard nach Ivrea ,
c. von Waldshut über den Rigi und Gotthard nach Lugano ;
5. Zwei geol. illumitiirle Ansichten der Alpen , die eine vomAlbis aus gezeichnet, die andere aus der Nähe von Roche-fort, am Ausgang des Val de Travers . Erinnert mau sichder um dieselbe Zeit von Fischer geäusserten Bedenken, somag schon der Versuch, dieser Aufgabe zu entsprechen,ein kühnes Waguiss heissen. Auch zeigt eine nur flüchtige